Grid Protection Alliance openPDC: Fest eingebautes Zugangsdaten im Docker-Image
Zusammenfassung
Das veröffentlichte Docker-Image von Grid Protection Alliance openPDC enthält ein fest eingebautes Administratorkennwort, das beim ersten Login nicht zwingend geändert werden muss. Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff auf die Management-Schnittstelle kann sich mit diesem Kennwort anmelden und erhält volle administrative Kontrolle über die Anwendung. Der Hersteller hat für das Docker-Image keinen Fix veröffentlicht und empfiehlt den Produktivbetrieb von veröffentlichten Docker-Images nicht.
Betroffen
- openPDC Docker-Image: Versionen vor 2.9.482 (das Advisory nennt vor 2.9.477 und vor 2.9.482)
- Nicht als Container betriebene openPDC-Installationen werden separat aufgeführt und sind nicht Gegenstand dieser CVE.
Behoben in
- Docker-Image: Unbekannt. Der Hersteller hat keinen Fix veröffentlicht und listet "no fix planned" auf.
- openPDC 2.9.482 und neuer enthält zusätzliche Validierung in der Serialisierungslogik, der Hersteller verknüpft diese Änderung jedoch nicht ausdrücklich mit CVE-2026-105278.
Umgehung
- Das veröffentlichte Docker-Image nicht im Produktivbetrieb einsetzen.
- Falls das Image weiterlaufen muss, das eingebaute Kennwort ändern oder entfernen, soweit die Konfiguration dies zulässt.
- Den Netzwerkzugriff auf die Management-Schnittstelle einschränken, zum Beispiel hinter einer Firewall oder einem gesicherten VPN.
- Authentifizierungsprotokolle der Anwendung überwachen.
- Unbekannt: der Standard-Port der Management-Schnittstelle und ob die Schnittstelle im Container auf localhost gebunden werden kann.
Ausnutzung
- CISA meldet keine bekannte Ausnutzung (SSVC: Exploitation none, Automatable no).
- Unbekannt, ob öffentlicher Exploit-Code existiert.
Unsere Empfehlung
- Das Docker-Image durch eine nicht als Container betriebene openPDC-Installation ab 2.9.482 ersetzen oder ein eigenes Image aus der korrigierten Version erstellen.
- Beim Deployment ein eigenes administratives Kennwort setzen.
- Prüfen, ob eine openPDC-Docker-Instanz aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar ist, und diese isolieren.
- Authentifizierungsprotokolle auf ungewöhnliche Anmeldungen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- CISA ICSA-26-281-02 advisory www.cisa.gov
- CSAF document ICSA-26-281-02 github.com
- CVE record CVE-2026-105278 (CVE List V5) raw.githubusercontent.com
- Rapid7 via Vulners vulners.com
- TheHackerWire CVE-2026-105278 www.thehackerwire.com
- Safeguard.sh analysis of ICSA-26-281-02 safeguard.sh
- openPDC releases (GitHub) github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 02:44.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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