Mitel MiVoice Office 400: Beliebiges Schreiben von Dateien bei Backup-Wiederherstellung
Zusammenfassung
Die Backup-Wiederherstellung von Mitel MiVoice Office 400 prüft Pfade, Dateitypen, Integrität und Authentizität der Dateien in einem wiederhergestellten TGZ-Archiv nicht ausreichend und führt vor dem Entpacken keine Prüfung der Dateisignatur durch. Ein Angreifer mit Schreibzugriff auf das konfigurierte Backup-Repository, etwa einen Backup-SFTP-Server, kann ein präpariertes Backup bereitstellen, das beliebige Dateien auf dem zugrunde liegenden Linux-System ablegt, was zur Codeausführung mit Root-Rechten führen kann. Backup-Passwörter werden nicht erzwungen, was den Schutz zusätzlich schwächt. Der CVSS-4.0-Basiswert beträgt 8.5 (hoch).
Betroffen
- Mitel MiVoice Office 400, Version 11.0.96.0 (Linux)
- Andere Versionen: Unbekannt.
Behoben in
Unbekannt. Es wurde keine korrigierte Version bestätigt.
Umgehung
Unbekannt. Es wurde kein offizieller Workaround des Herstellers bestätigt.
Praktische Massnahmen:
- Schreibzugriff auf den Backup-SFTP-Server oder ein anderes Repository einschränken und überwachen; dedizierte Konten und Schlüssel verwenden.
- Backup-Verschlüsselung und Backup-Passwörter aktivieren.
- Festlegen, wer eine Wiederherstellung auslösen darf, und Backups vor der Wiederherstellung prüfen.
- PBX-Verwaltung und Backup-Systeme in einem separaten Netzwerk betreiben.
Ausnutzung
- Es wurden keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Es wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- Der CVSS-Vektor enthält E:P (Reifegrad: Proof of Concept).
- CISA SSVC: nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob MiVoice Office 400 eingesetzt wird und ob Version 11.0.96.0 installiert ist.
- Beim Mitel-Partner nachfragen oder die Sicherheitsmeldungen von Mitel auf eine Korrektur prüfen und den Status bestätigen.
- Schreibzugriff auf Backup-Repositories einschränken, Backup-Passwörter erzwingen und Zugriffsprotokolle überwachen.
- Wiederherstellungsrechte einschränken und Backups vor der Wiederherstellung prüfen.
- PBX-Verwaltung und Backup-Systeme von allgemeinen Netzwerken trennen.
- Die am selben Tag veröffentlichten, verwandten Mitel-CVEs zusammen mit dieser Schwachstelle bewerten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- DigitalCanion Security Research digitalcanion.com
- VulDB CVE-2026-104805 vuldb.com
- VulDB 413534 vuldb.com
- Strix CVE-2026-104805 www.strix.ai
- HOL Guard CVE-2026-104805 hol.org
- OffSeq Radar CVE-2026-104805 radar.offseq.com
- ThreatInt CVE-2026-104805 cve.threatint.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 11:30.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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