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cifs-utils: Mount-Optionen-Injection in mount.cifs ermöglicht lokale Rechteerweiterung

CVE-2026-104715Hoch 7.8Exploit öffentlich

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Zusammenfassung

cifs-utils, die Linux-Werkzeuge zum Einbinden von SMB/CIFS-Freigaben, bereinigt Eingabewerte nicht korrekt, wenn ein privilegierter Dienst eine Freigabe mit einer benutzerkontrollierten Credentials-Datei einbindet. Ein lokaler Benutzer mit niedrigen Rechten kann dadurch nicht autorisierte Mount-Optionen einschleusen, Berechtigungsprüfungen umgehen und Dateien mit Root-Rechten ausführen. Voraussetzung ist eine nicht standardmässige Konfiguration, bei der ein privilegierter Prozess, etwa ein Automount-Helfer oder pam_mount, Credentials-Dateien aus benutzerschreibbaren Verzeichnissen verwendet.

Betroffen

  • Red Hat Enterprise Linux 7, 8, 9 und 10 (laut Red Hat betroffen; Status für RHEL 6 unbekannt)
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4 und 5 (laut Red Hat betroffen)
  • Ubuntu 22.04, 24.04 und 26.04 LTS sowie 26.10 vor den unten aufgeführten Versionen
  • SUSE Linux Micro und SLES 12 vor den unten aufgeführten Versionen
  • Debian, Fedora und Amazon Linux: als betroffen erfasst, behobene Versionen nicht verifiziert
  • Betroffener Versionsbereich laut einer Drittanbieter-Beschreibung eines PoC (nicht verifiziert): cifs-utils 7.0 bis 7.6, möglicherweise ältere Versionen

Behoben in

  • Ubuntu 26.10: 2:7.4-1ubuntu3.1
  • Ubuntu 26.04 LTS: 2:7.4-1ubuntu0.26.04.4
  • Ubuntu 24.04 LTS: 2:7.0-2ubuntu0.6
  • Ubuntu 22.04 LTS: 2:6.14-1ubuntu0.7
  • SUSE Linux Micro 6.0: cifs-utils-7.0-159998.1.1 (Advisory SUSE-SLE-Micro-6.0-947)
  • SUSE Linux Micro 6.2 und SLES 12: siehe SUSE-Advisories SUSE-SU-2026:4897-1 und das SUSE-Micro-6.2-Advisory
  • Red Hat, Debian, Fedora und Amazon Linux: behobene Paketversionen unbekannt, Herstellerhinweise prüfen
  • Upstream: laut Berichten in cifs-utils 7.9 behoben (nicht gegen die Upstream-Release-Notes bestätigt)

Umgehung

Unbekannt. Es wurde kein Workaround vom Hersteller veröffentlicht. Massnahme: Credentials-Dateien, die mount.cifs als Root verwendet, müssen Root gehören und dürfen nicht von anderen Benutzern beschreibbar sein; sie sollten ausserhalb benutzerschreibbarer Verzeichnisse liegen.

Ausnutzung

  • Ein öffentlicher Proof-of-Concept für die lokale Root-Rechteerweiterung existiert auf GitHub (nicht durch IT Services Schneeberger geprüft).
  • In einem Tracker wurde keine Ausnutzung in freier Wildbahn festgestellt; dies muss gegen CISA KEV verifiziert werden.
  • Die CISA-SSVC-Bewertung von Red Hat lautet: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
  • Der EPSS-Wert ist niedrig (etwa 0.0015 bis 0.0027).
  • Der Angriff erfordert lokalen Zugriff mit niedrigen Rechten; eine Ausnutzung aus der Ferne ist nicht möglich.

Unsere Empfehlung

  • Alle Linux-Systeme mit cifs-utils und deren Distributionsversionen identifizieren.
  • Das Herstellerupdate je Distribution einspielen, zuerst auf Mehrbenutzer- und Serversystemen.
  • fstab-Einträge, systemd-Mount-Units, autofs-Maps und Skripte prüfen, die mount.cifs als Root mit einer credentials=-Datei ausführen.
  • Besitz und Berechtigungen der Credentials-Dateien auf Root beschränken und diese aus benutzerschreibbaren Verzeichnissen entfernen.
  • Auf unerwartete Mount-Optionen achten und das Red-Hat-Advisory sowie die NVD erneut prüfen, sobald die Daten vollständig sind, da CVSS- und CWE-Angaben derzeit zwischen den Quellen abweichen.

Öffentliche Exploits

Links zu fremden Seiten, von uns nicht geprüft – Exploit-Code kann Schadsoftware enthalten. Nur in isolierten Testumgebungen verwenden.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 23:52.

Referenzen der NVD (3)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.