EagleCloud Aquila: Unzureichend geschützte Zugangsdaten in On-Premises-Bereitstellung
Zusammenfassung
EagleCloud Aquila in On-Premises-Versionen bis 2.6.7.2 legt Zugriffsschlüssel, geheime Schlüssel und Bereitstellungsgeheimnisse über die Schnittstellen des Tunnel-Gateways und der Provisionierung offen. Laut Mandiant kann ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Internet diese privilegierten Zugangsdaten von exponierten Endpunkten auslesen und damit Edge-Zugriffsproxys umgehen sowie administrative Benutzer imitieren. Es ist keine Benutzerinteraktion nötig, und die verwundbaren Endpunkte sind vollständig dem Internet ausgesetzt. Eine korrigierte Version wird angegeben, eine Ausnutzung ist nicht bekannt.
Betroffen
- EagleCloud Aquila On-Premises-Versionen 0 bis 2.6.7.2 (gemäss CVE-Eintrag und Mandiant)
- Cloud-gehostete Bereitstellungen werden nicht als betroffen beschrieben.
Behoben in
- Version 2.6.7.3 (gemäss Mandiant)
- Die öffentliche Herstellerwarnung stand bei der Veröffentlichung noch aus. Unbekannt, ob 2.6.7.3 öffentlich verfügbar ist; bitte bei EagleCloud bestätigen.
Umgehung
- Keine vom Hersteller dokumentierte Umgehungsmassnahme.
- Den Zugriff auf die Schnittstellen des Tunnel-Gateways und der Provisionierung auf das VPN- oder Management-Netz beschränken (Empfehlung, keine Herstellerangabe).
Ausnutzung
- In freier Wildbahn nicht als ausgenutzt bekannt.
- Nicht im Katalog CISA KEV gelistet.
- Kein öffentlicher Proof-of-Concept gefunden. Mandiant veröffentlicht keine Exploit-Details.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob Aquila On-Premises installiert ist und ob die Schnittstellen aus dem Internet erreichbar sind.
- Den Zugriff auf die Schnittstellen des Tunnel-Gateways und der Provisionierung jetzt einschränken.
- Die Verfügbarkeit von Version 2.6.7.3 bei EagleCloud bestätigen und sie so rasch wie möglich einspielen.
- Nach dem Patchen Zugriffsschlüssel, geheime Schlüssel und Bereitstellungsgeheimnisse rotieren, falls die Instanz während der Verwundbarkeit exponiert war.
- Logs auf unerwartete Zugriffe auf Provisionierungs- und Administrationsfunktionen überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Mandiant advisory MNDT-2026-0040 (primary) github.com
- VulDB entry CVE-2026-104384 vuldb.com
- Vulners CVE-2026-104384 (CVELIST) vulners.com
- OffSeq threat radar: CVE-2026-104384 radar.offseq.com
- Strix AI CVE-2026-104384 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 23:47.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
