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CVE-Tracker

ModelTC LightLLM: Fehlende Authentifizierung auf RL-Steuerungsrouten

CVE-2026-103270Hoch 8.7

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Zusammenfassung

LightLLM bis einschliesslich 1.2.0 bindet Steuerungsrouten für Reinforcement Learning ohne Authentifizierung in die öffentliche HTTP-API ein. Bei Deployments mit --enable_rl kann ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff auf den Inferenz-Port die Generierung pausieren, laufende Anfragen abbrechen, den Prompt-Cache leeren und Inferenz-Worker blockieren. Die Auswirkung beschränkt sich gemäss CVSS-v4.0-Vektor auf die Verfügbarkeit; Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen.

Betroffen

  • LightLLM 0 bis einschliesslich 1.2.0
  • Primär Deployments, die mit --enable_rl gestartet wurden
  • Der Meldende gibt an, dass die Routen auch ohne --enable_rl eingebunden sind und dort statt 404 Fehler liefern (noch nicht unabhängig bestätigt)

Behoben in

Unbekannt. Ein Pull Request (#1662) mit Authentifizierung für die RL-Routen existiert, doch Zusammenführung und Veröffentlichung konnten nicht bestätigt werden.

Umgehung

  • Unbekannt. Kein bestätigter Patch und keine vom Hersteller freigegebene Massnahme.
  • Inferenz-Port nicht aus dem Internet erreichbar machen und nur bekannte interne Hosts zulassen.
  • Einen authentifizierenden Reverse Proxy vor den Dienst schalten und die RL-Endpunkte (/pause_generation, /abort_request, /flush_cache, /init_weights_update_group und weitere) blockieren.
  • Jede Massnahme zuerst in einer Nicht-Produktionsumgebung testen.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Exploitation 'poc', automatisierbar 'yes'.
  • Nicht im CISA-KEV-Katalog gelistet.
  • Die Verfügbarkeit eines öffentlichen PoC wird von Quellen widersprüchlich angegeben und konnte nicht bestätigt werden.
  • Ausnutzung als plausibel, aber unbestätigt einstufen.

Unsere Empfehlung

  • Prüfen, ob LightLLM im Einsatz ist, auch in KI- oder ML-Pilotprojekten.
  • Prüfen, ob die Ports von aussen erreichbar sind, und den Zugriff einschränken.
  • Logs auf Aufrufe der im CVE genannten RL-Endpunkte überwachen.
  • PR #1662 und LightLLM-Releases auf eine bestätigte korrigierte Version verfolgen und anschliessend aktualisieren.
  • Ausserdem CVE-2026-103040 prüfen, eine gemeldete Remote Code Execution in LightLLM bis 1.2.0 (Router-Profiler, bei aktiviertem Profiling).

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 06:37.

Referenzen der NVD (6)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.