Arista CloudVision CUE: Fehlende Authentifizierung im CV-CUE-Backend
Zusammenfassung
Ein Zugriffskontrollfehler im CV-CUE-Backend von Arista CloudVision CUE-Installationen vor Ort kann es einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk ermöglichen, auf Funktionen zuzugreifen, die nur für interne Dienste vorgesehen sind. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann sensible Standortinformationen offenlegen oder betroffene Dienste stören. Die Schwachstelle betrifft nur Systeme, auf denen das CV-CUE-Backend (wifimanager) aktiviert ist und läuft; laut Hersteller ist der Cloud-Dienst nicht betroffen.
Betroffen
- Arista CloudVision CUE vor Ort (virtuelle oder physische Appliance, gebündelt mit CloudVision Portal)
- Versionen 2022.3.0 bis 2026.2.0
- Standardkonfiguration: nicht betroffen; verwundbar nur, wenn wifimanager aktiviert ist und läuft
- Cloud-Dienst: laut Hersteller nicht betroffen
Behoben in
- Upgrade auf 2026.2.1 oder neuer
Umgehung
- Vom Hersteller wird keine Umgehungslösung oder Massnahme aufgeführt.
- Prüfen, ob wifimanager läuft, mit: cvpi status wifimanager
- Falls CV-CUE nicht genutzt wird, entfällt die Voraussetzung, wenn wifimanager gestoppt wird; dies ist nicht vom Hersteller angegeben und muss zuerst mit dem Arista-Support getestet werden, da die WLAN-Verwaltung dann ausfällt.
Ausnutzung
- Von Arista intern entdeckt; dem Hersteller ist keine missbräuchliche Ausnutzung in Kundennetzen bekannt.
- Der Hersteller meldet keine Indikatoren für eine Kompromittierung.
- Nicht in der CISA-KEV-Liste aufgeführt.
- Drittanbieter-Trackern zufolge liegt der EPSS-Wert bei 0,36 %; in Exploit-DB wurden keine öffentlichen Exploits gefunden. Auf GitHub wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden (negatives Suchergebnis).
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung total.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob CV-CUE vor Ort eingesetzt wird und ob wifimanager läuft.
- Betroffene Appliances auf 2026.2.1 oder neuer aktualisieren und dabei die Upgrade-Anleitung im CloudVision Users Manual befolgen.
- Sicherstellen, dass die Appliance nicht aus dem Internet, aus Gast-Netzwerken oder aus breiten internen Segmenten erreichbar ist; Zugriff auf ein Management-Netzwerk beschränken.
- Hohe Priorität, falls die Appliance über ein Management-Netzwerk hinaus erreichbar ist; andernfalls im normalen Patch-Zyklus einplanen, nachdem die Version bestätigt wurde.
- Appliance-Logs vorsorglich auf ungewöhnliche Zugriffe prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Arista Security Advisory 0190 www.arista.com
- Arista Security Advisory 0191 www.arista.com
- Canadian Centre for Cyber Security AV26-1015 www.cyber.gc.ca
- OpenCVE CVE-2026-102159 app.opencve.io
- Strix CVE-2026-102159 www.strix.ai
- Cyber-Defence CVE-2026-102159 www.cyber-defence.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 03:13.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
