Juniper Junos OS: Speicherleck im PFE führt zu Denial of Service bei SRX und MX
Zusammenfassung
Juniper Junos OS auf SRX4000- und SRX5000-Serien mit SPC3 sowie MX-Serien mit SPC3 gibt im Packet Forwarding Engine (PFE) Speicher frei, wenn bestimmte Application Services (ALG, IDP/DPI, AppID, SecIntel, AAMW oder AppQoE) konfiguriert sind und die Anzahl Verbindungen pro Sekunde stark schwankt. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann den PFE-Speicher erschöpfen, was die Verarbeitung des Datenverkehrs beeinträchtigt und zu einem vollständigen Denial of Service führen kann. Der Hersteller stuft die Schwachstelle mit CVSS 4.0 8.7 (hoch) ein.
Betroffen
- Junos OS 23.4: ab 23.4R2-S3 bis vor 23.4R2-S7
- Junos OS 24.2: ab 24.2R2 bis vor 24.2R2-S3
- Junos OS 24.4: vor 24.4R2-S3
- Junos OS 25.2: vor 25.2R1-S2 und 25.2R2
- Betroffen sind SRX4000-Serie, SRX5000-Serie mit SPC3 und MX-Serie mit SPC3, wenn die genannten Application Services konfiguriert sind
- Frühere Versionen: anhand von JSA112177 prüfen
Behoben in
- 23.4R2-S7
- 24.2R2-S3
- 24.4R2-S3
- 25.2R1-S2 oder 25.2R2
- 25.4R1 und alle nachfolgenden Versionen
Umgehung
- Keine bekannten Workarounds. Juniper nennt in der Warnmeldung keine Massnahme, welche das Speicherleck beseitigt.
Ausnutzung
- Das Juniper SIRT kennt keine bösartige Ausnutzung.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact partial.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. EPSS-Score 0.00374 (niedrig).
- Ein Drittanbieter-Aggregator meldet, dass die CVE nicht in CISA KEV geführt wird; auf dem Katalog der CISA bestätigen.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob Geräte der SRX4000-Serie, SRX5000-Serie mit SPC3 oder MX-Serie mit SPC3 im Einsatz sind und ob die genannten Application Services aktiviert sind.
- PFE-Speicherauslastung mit dem CLI-Befehl show security monitoring überwachen.
- Upgrade auf die korrigierte Version des jeweiligen Zweigs planen, zuerst internetexponierte Gateways.
- Betroffene und korrigierte Versionen vor dem Rollout direkt in der Juniper-Warnmeldung JSA112177 verifizieren.
- Prüfen, ob die genannten Application Services tatsächlich benötigt werden.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Juniper Security Bulletin JSA112177 supportportal.juniper.net
- Juniper Security Bulletin (CVE-2026-102081) supportportal.juniper.net
- Tenable Nessus plugin 365669 www.tenable.com
- Vulnrichment CVE-2026-102081 vulners.com
- Strix CVE-2026-102081 www.strix.ai
- VulDB 420111 vuldb.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 03:07.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
