Junos OS Evolved: Stack-based Buffer Overflow führt zu Kernel Panic
Zusammenfassung
Ein Stack-based Buffer Overflow im Kernel von Junos OS Evolved erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus der Ferne, das Gerät mit einem manipulierten TCP-Paket zum Absturz zu bringen. Die Schwachstelle betrifft nur Geräte, auf denen für BGP oder LDP eine Key-Chain-Authentifizierung eingesetzt wird. Der CVSS-4.0-Vektor zeigt nur Auswirkungen auf die Verfügbarkeit, daher ist ein Absturz und ein Routing-Ausfall das erwartete Ergebnis und nicht eine Codeausführung.
Betroffen
- Junos OS Evolved 0 bis vor 23.2R2-S7.7-EVO
- 23.4 bis vor 23.4R2-S8.11-EVO
- 24.2 bis vor 24.2R2-S5.6-EVO
- 24.4 bis vor 24.4R2-S5-EVO
- 25.2 bis vor 25.2R2-S2-EVO
- 25.4 bis vor 25.4R1-S3-EVO
- 26.2 bis vor 26.2R1-S2-EVO
- 23.4X100
- 25.2X100 bis vor 25.2X100-D35-EVO
- 25.4X300 bis vor 25.4X300-D40-EVO
(Gemäss CNA-Eintrag; noch nicht gegen die Herstellermeldung JSA112250 verifiziert.)
Behoben in
- 23.2R2-S7.7-EVO
- 23.4R2-S8.11-EVO
- 24.2R2-S5.6-EVO
- 24.4R2-S5-EVO
- 25.2R2-S2-EVO
- 25.2X100-D35-EVO
- 25.4R1-S3-EVO
- 25.4R2-EVO
- 25.4X300-D40-EVO
- 26.2R1-S2-EVO
- 26.2R2-EVO
- 26.4R1-EVO
- Alle nachfolgenden Versionen
Für 23.2-EVO, 23.4-EVO und 24.2-EVO wurden Respins veröffentlicht; zuvor publizierte Versionen wurden neu erstellt.
Umgehung
- Die Key-Chain-Authentifizierung durch einen einzelnen authentication-key (no chain) ersetzen oder für BGP- und LDP-Sitzungen TCP-AO oder MD5 verwenden.
- Einschränken, welche Hosts TCP 179 (BGP) und TCP 646 (LDP) auf dem Gerät erreichen können.
- Die Massnahme vor der Anwendung in JSA112250 bestätigen, da sie die Sitzungsauthentifizierung schwächt.
Ausnutzung
- Das Juniper SIRT kennt keine bösartige Ausnutzung.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung teilweise.
- In unserer Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- EPSS-Wert 0.00739.
Unsere Empfehlung
- Alle Junos-OS-Evolved-Geräte in der Umgebung identifizieren.
- Prüfen, ob für BGP oder LDP eine Key-Chain-Authentifizierung konfiguriert ist.
- Auf eine in JSA112250 aufgeführte, behobene Version aktualisieren oder eine Workaround-Massnahme anwenden, falls ein Update nicht möglich ist.
- BGP- und LDP-Peering auf bekannte Peers beschränken und diese Ports auf vertrauenswürdige Netze begrenzen.
- Das Gerät auf unerwartete Neustarts oder Kernel Panics überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Juniper Security Advisory JSA112250 supportportal.juniper.net
- OpenCVE: CVE-2026-102068 app.opencve.io
- CISA-ADP/Vulnrichment via Vulners vulners.com
- VulDB entry vuldb.com
- Juniper routing protocol authentication documentation www.juniper.net
- Strix CVE-2026-102068 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 04:27.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
