Junos OS: Integer Underflow im Kernel führt zu Denial of Service
Zusammenfassung
Ein Integer Underflow im Kernel von Juniper Networks Junos OS erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, den Kernel zum Absturz zu bringen und einen Denial of Service auszulösen. Die Schwachstelle ist nur erreichbar, wenn die Funktion Extended Echo konfiguriert ist. Der CNA von Juniper bewertet den Fehler mit CVSS 4.0 Score 9.3, die beschriebene Auswirkung beschränkt sich jedoch auf die Verfügbarkeit, weshalb der Vektor anhand der Advisory überprüft werden sollte.
Betroffen
- Junos OS 0 bis < 23.2R2-S7.7
- Junos OS 23.4 bis < 23.4R2-S8.13
- Junos OS 24.2 bis < 24.2R2-S5.5
- Junos OS 24.4 bis < 24.4R2-S5
- Junos OS 25.2 bis < 25.2R2-S2
- Junos OS 25.4 bis < 25.4R1-S3
- Junos OS 26.2 bis < 26.2R1-S2
- Nur mit konfiguriertem system extended-echo (Standard: nicht betroffen)
Behoben in
- Junos OS 23.2R2-S7.7, 23.4R2-S8.13, 24.2R2-S5.5, 24.4R2-S5, 25.2R2-S2, 25.4R1-S3, 25.4R2, 26.2R1-S2, 26.2R2, 26.4R1 und alle nachfolgenden Versionen
- Die Releases 23.2, 23.4 und 24.2 wurden mit Respins versehen; zuvor veröffentlichte Builds wurden neu erstellt.
Umgehung
- Der Hersteller nennt keinen Workaround.
- Sekundärquellen empfehlen, Extended Echo zu deaktivieren, falls nicht sofort gepatcht werden kann; dies sollte zuerst anhand von JSA112188 geprüft werden.
Ausnutzung
- Juniper SIRT ist keine bösartige Ausnutzung bekannt.
- Ein Drittanbieter-Mirror führt die CVE nicht im KEV; es wurde kein öffentlicher Proof-of-Concept gefunden.
- CISA SSVC: automatisierbar ja, technische Auswirkung teilweise.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob auf einem Junos-Gerät system extended-echo konfiguriert ist.
- Betroffene Geräte auf eine korrigierte Version aus JSA112188 aktualisieren.
- Zugriff auf Management- und Transitschnittstellen bis zum Patch auf vertrauenswürdige Netze beschränken.
- Ungeplante Neustarts oder Verbindungsverluste bei Routern und Firewalls überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Juniper Security Advisory JSA112188 supportportal.juniper.net
- Vulners VulnRichment CVE-2026-101980 vulners.com
- Strix CVE-2026-101980 www.strix.ai
- OpenCVE CVE-2026-101980 app.opencve.io
- NetSecObserver article on Extended Echo netsecobserver.com
- CloudSecAlert article on Junos OS Extended Echo cloudsecalert.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 01:57.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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