Adobe Bridge: Out-of-bounds Write führt zu Remote Code Execution
Zusammenfassung
Adobe Bridge enthält eine Schwachstelle vom Typ Out-of-bounds Write (CWE-787), die die Ausführung von beliebigem Code im Kontext des angemeldeten Benutzers ermöglichen kann. Die Ausnutzung erfordert, dass ein Opfer eine manipulierte Datei öffnet, weshalb ein Angreifer die Datei typischerweise per Phishing oder über einen geteilten Download verteilen müsste. Adobe ist gemäss eigenen Angaben keine Ausnutzung der Schwachstellen in freier Wildbahn bekannt.
Betroffen
- Adobe Bridge 16.0.7 und früher (Windows und macOS)
- Adobe Bridge (LTS) 15.1.8 und früher (Windows und macOS)
Behoben in
- Adobe Bridge 16.0.8 oder neuer
- Adobe Bridge (LTS) 15.1.9 oder neuer
Umgehung
Unbekannt.
Ausnutzung
- Adobe ist keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
- Proof of Concept: in öffentlichen Quellen nicht gefunden.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
- Erfordert eine Benutzerinteraktion (Öffnen einer manipulierten Datei); lokaler Angriffsvektor, keine Berechtigungen nötig.
Unsere Empfehlung
- Adobe Bridge auf 16.0.8 bzw. Bridge (LTS) auf 15.1.9 aktualisieren, über die Creative Cloud Desktop-App, das Download Center oder die Admin Console.
- Die Bridge-Version auf allen Arbeitsstationen prüfen, auch auf Installationen, die nicht zentral verwaltet werden.
- Bridge-Dateien von externen Absendern bis zum Abschluss der Aktualisierung mit Vorsicht behandeln.
- Auf ungewöhnliches Verhalten von Bridge und unerwartet gestartete Prozesse achten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Adobe Security Bulletin APSB26-167 www.adobe.com
- Tenable Nessus plugins for CVE-2026-100129 www.tenable.com
- Zero Day Initiative October 2026 security update review www.zerodayinitiative.com
- Strix CVE-2026-100129 www.strix.ai
- Vulners CIRCL CVE-2026-100129 vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 00:13.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
