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CVE-Tracker

Perforce P4 Search: Authentifizierungsumgehung über Standard-Token in Container-Images

CVE-2026-100103Kritisch 10.0

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Zusammenfassung

Perforce-P4-Search-Container-Images vor Version 2026.4.2 setzen das Authentifizierungs-Token des Dienstes auf einen öffentlich dokumentierten Standardwert. Ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff kann dieses Token nutzen, um die höchste Anwendungsberechtigung zu erlangen, was zur Ausführung beliebigen Codes und zur Kompromittierung des verbundenen P4-Servers führen kann. Die CISA-SSVC-Bewertung führt die Ausnutzung als keine und die Automatisierbarkeit als nein auf, die Schwachstelle ist jedoch netzwerkseitig erreichbar und erfordert keine Authentifizierung.

Betroffen

  • P4-Search-Container-Images, Versionen 0 bis 2026.4.1 (Standardkonfiguration betroffen)

Behoben in

  • P4 Search 2026.4.2 oder neuer (gemäss CVE-Eintrag). Die neueste Version auf dem Perforce-Portal prüfen, da eine separate P4-Search-Schwachstelle (CVE-2026-103508) laut Berichten in 2026.4.3 behoben ist.

Umgehung

Unbekannt. Es wurde keine vom Hersteller dokumentierte Workaround-Massnahme gefunden. Ob das Setzen eines nicht standardmässigen Tokens die Schwachstelle entschärft, ist durch die Quellen nicht bestätigt.

Ausnutzung

  • Status im CISA-Katalog known exploited vulnerabilities (KEV): in den Quellen nicht bestätigt; im CISA-Katalog direkt prüfen.
  • Öffentlicher Proof of Concept: nicht verifiziert.
  • Für die Ausnutzung genügen die Kenntnis des öffentlich dokumentierten Standard-Tokens und Netzwerkzugriff.

Unsere Empfehlung

  • Prüfen, ob P4 Search in Ihrer Umgebung betrieben wird, und die Version des Container-Images bestätigen.
  • Auf die neueste Perforce-P4-Search-Version aktualisieren, nicht nur auf 2026.4.2.
  • P4 Search nicht aus dem Internet erreichbar machen; den Zugriff auf das interne Netzwerk oder bekannte Hosts beschränken.
  • Nach dem Patchen von P4 Search die dort hinterlegten Zugangsdaten rotieren.
  • Logs auf unerwartete Zugriffe auf P4 Search und den verbundenen P4-Server prüfen.
  • Publikations- und Veröffentlichungsdaten im Hersteller-Advisory prüfen, da die Quellen voneinander abweichen.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 14:42.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.