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AMI AptioV: Pufferzugriff mit falscher Längenangabe im BIOS

CVE-2025-58774Hoch 8.3

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Zusammenfassung

AMI AptioV, die UEFI/BIOS-Firmware vieler Mainboard- und Systemhersteller, enthält eine Schwachstelle, bei der ein lokaler Benutzer einen Pufferzugriff mit falscher Längenangabe auslösen kann. Laut Hersteller könnte eine erfolgreiche Ausnutzung zu Pufferüberläufen, Speicherkorruption und beliebiger Codeausführung führen, mit Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Ein Angreifer benötigt lokalen Zugriff und niedrige Berechtigungen, daher besteht das Hauptrisiko durch ein lokales Benutzerkonto, einen böswilligen Insider oder einen kompromittierten Arbeitsplatz. Da die Schwachstelle in der Firmware liegt, könnte ein erfolgreicher Angriff unterhalb des Betriebssystems bestehen bleiben.

Betroffen

  • AMI AptioV, betroffene Versionen laut CVE-Eintrag: AptioV_5.0 bis vor AptioV_5.043 (Standardkonfiguration: nicht betroffen)
  • Der betroffene Bereich ist umstritten: VulDB nennt bis 5.42. Nicht bestätigt; prüfen Sie das AMI-Advisory und das Sicherheitsbulletin Ihres Hardwareherstellers.
  • Betroffene Hardwaremodelle: abhängig vom OEM-BIOS-Build. Unbekannt.

Behoben in

  • AptioV 5.043 (AMI-Kernversion laut CVE-Eintrag und VulDB)
  • OEM-spezifische BIOS-Versionen je Hardwaremodell: Unbekannt. Beziehen Sie diese bei Ihrem Hardwarehersteller.

Umgehung

  • Keine vom Hersteller dokumentierte Workaround bekannt.
  • Praktische Massnahmen (nicht aus einer Quelle): lokale Anmeldung und Administratorrechte einschränken sowie Secure Boot und BIOS-Schreibschutz aktivieren, sofern die Hardware dies unterstützt.

Ausnutzung

  • CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung none, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
  • Nicht als aktiv ausgenutzt gelistet (CISA KEV).
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • VulDB kennzeichnet den Eintrag als "0-Day", was den Zeitpunkt der Veröffentlichung widerspiegelt und keine bestätigte Ausnutzung bedeutet.

Unsere Empfehlung

  • Ermitteln Sie alle Geräte mit AMI-AptioV-Firmware und prüfen Sie jedes Modell anhand der Sicherheitsbulletins des Hardwareherstellers.
  • Installieren Sie das OEM-BIOS-Update für jedes betroffene Modell, sobald es verfügbar ist. Mehrere verwandte AMI-Advisories vom selben Tag können mit einer Update-Runde abgedeckt sein.
  • Beschränken Sie den lokalen Zugriff und die Administratorrechte, besonders auf gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen, Kiosken und Geräten mit schwachen lokalen Zugriffskontrollen.
  • Aktivieren Sie Secure Boot und den BIOS-Schreibschutz, sofern unterstützt.
  • Empfohlene Priorität: mittel-hoch.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 13:52.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.