AMI AptioV: Classic Buffer Overflow in UEFI/BIOS-Firmware
Zusammenfassung
Die UEFI/BIOS-Firmware AMI AptioV enthält einen klassischen Buffer Overflow (CWE-120) und Probleme mit Schreibzugriffen ausserhalb des Speicherbereichs. Ein Angreifer mit lokalem Zugriff und niedrigen Rechten kann dies ohne Benutzerinteraktion auslösen, was zu Speicherbeschädigung und möglicherweise zur Ausführung beliebigen Codes mit hoher Auswirkung auf die Verfügbarkeit und teilweise auf Vertraulichkeit und Integrität führt. CISA SSVC bewertet die Ausnutzung als keine und die Automatisierbarkeit als nicht gegeben; es wurde kein öffentlicher Exploit gefunden.
Betroffen
- AMI AptioV ab AptioV_5.0 bis vor AptioV_5.044 (gemäss CNA-Eintrag; die Standardkonfiguration ist nicht betroffen)
- Eine Sekundärquelle nennt eine andere obere Grenze (5.43), die vermutlich ein Tippfehler und nicht verifiziert ist
- Firmware-Versionen von OEM- bzw. Mainboard-Herstellern auf Basis betroffener AptioV-Versionen: Unbekannt
Behoben in
Unbekannt. Die behobene Version ist in den geprüften Quellen nicht bestätigt. Das AMI-Advisory AMI-SA-2026002 sollte dazu geprüft werden.
Umgehung
Unbekannt. Für diese CVE wurde keine vom Hersteller genannte Massnahme gefunden. Allgemeine Härtung: lokalen Zugriff einschränken, BIOS-Setup mit einem Administratorpasswort schützen und begrenzen, wer lokal Code ausführen kann.
Ausnutzung
- Bekannte Ausnutzung: keine gefunden; nicht im CISA-KEV-Katalog
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, Automatisierbarkeit nein, technische Auswirkung total
- Öffentlicher Proof of Concept: keiner gefunden (Suche war begrenzt)
- EPSS: kein Wert gefunden
Unsere Empfehlung
- AMI-Advisory AMI-SA-2026002 öffnen und die behobene AptioV-Version bestätigen
- Geräte und ihre AptioV- bzw. BIOS-Versionen erfassen, Administrationsarbeitsplätze und Server priorisieren
- OEM-BIOS-Updates installieren, sobald diese das Problem beheben; Release Notes der Hersteller prüfen
- Bis dahin lokalen und physischen Zugriff einschränken und das BIOS-Setup mit einem Passwort schützen
- NVD erneut prüfen, sobald die Analyse veröffentlicht ist
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- CVE record mirror (vulners NVD) vulners.com
- AMI Security Advisory AMI-SA-2026002 (not retrieved) go.ami.com
- Strix CVE details www.strix.ai
- CVE record mirror (threatint) cve.threatint.com
- VulDB entry 417702 vuldb.com
- AMI security advisories www.ami.com
- CERT/CC VU#209095 (general AMI Aptio guidance) www.kb.cert.org
- Security Online report on AMI Aptio firmware flaw securityonline.info
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 16:32.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
