Fortinet FortiMail: SQL-Injection im Webmail ermöglicht Codeausführung
Zusammenfassung
Fortinet FortiMail 7.2.0 bis 7.2.8, 7.4.0 bis 7.4.5 und 7.6.0 bis 7.6.3 enthalten eine SQL-Injection-Schwachstelle im Webmail-Interface. Ein authentifizierter Angreifer mit gültigem Benutzerkonto kann speziell präparierte HTTP- oder HTTPS-Anfragen senden, um unautorisierten Code oder unautorisierte Befehle auszuführen. Fortinet stuft die Auswirkung als Rechteerweiterung ein. NVD und die CNA bewerten die Schwachstelle mit 8.8, während das PSIRT von Fortinet 7.7 angibt.
Betroffen
- FortiMail 7.6.0 bis 7.6.3
- FortiMail 7.4.0 bis 7.4.5
- FortiMail 7.2.0 bis 7.2.8
- FortiMail 8.0: nicht betroffen
- FortiMail Cloud: von Fortinet behoben, keine Massnahmen durch Kunden nötig
Behoben in
- FortiMail 7.6: Upgrade auf 7.6.4 oder höher
- FortiMail 7.4: Upgrade auf 7.4.6 oder höher
- FortiMail 7.2: Upgrade auf 7.2.9 oder höher
Umgehung
Unbekannt. In FG-IR-26-184 ist kein Workaround aufgeführt.
Ausnutzung
- Fortinet führt die Schwachstelle als nicht bekanntermassen ausgenutzt.
- Ein öffentlicher Proof of Concept wurde nicht bestätigt. Eine sekundäre Nachrichtenquelle berichtet ebenfalls keinen.
- Der Status im CISA-KEV-Katalog wurde nicht auf cisa.gov verifiziert.
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
Unsere Empfehlung
- FortiMail so rasch als möglich auf den korrigierten Build des eigenen Zweigs aktualisieren.
- Den neuesten Build des eigenen Zweigs in Betracht ziehen, da Fortinet auch Korrekturen für weitere FortiMail-Schwachstellen veröffentlicht.
- Für Geräte mit Version 7.2 einen Upgrade-Pfad planen.
- Webmail- und Administrationsoberflächen auf vertrauenswürdige Netze oder VPN beschränken.
- Multi-Faktor-Authentifizierung für Webmail-Konten erzwingen und Webmail-Anmeldeprotokolle überprüfen.
- Den CISA-KEV-Katalog auf Aktualisierungen prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Fortinet PSIRT FG-IR-26-184 fortiguard.fortinet.com
- FortiMail 7.6.4 release notes fortinetweb.s3.amazonaws.com
- FortiMail 7.4.6 release notes fortinetweb.s3.amazonaws.com
- FortiMail 7.2.9 release notes fortinetweb.s3.amazonaws.com
- CVE Monitor entry CVE-2025-57739 cvemon.intruder.io
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 19:47.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
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