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CVE-Tracker

Fortinet FortiAnalyzer: SQL-Injection mit Befehlsausführung

CVE-2025-46773Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Fortinet FortiAnalyzer und FortiAnalyzer Cloud enthalten in mehreren Versionen der Zweige 7.2, 7.4 und 7.6 eine SQL-Injection-Schwachstelle (CWE-89). Gemäss der CVE-Beschreibung kann ein Benutzer mit niedrigen Berechtigungen über manipulierte Anfragen beliebige Befehle ausführen. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 im CNA-Eintrag; Fortinet stuft die Schwachstelle als High ein. Da FortiAnalyzer die Logs der gesamten Umgebung speichert, würde ein erfolgreicher Angriff auch die sicherheitsrelevanten Protokolldaten gefährden.

Betroffen

  • FortiAnalyzer 7.6.0 bis 7.6.4 (CNA-Eintrag: bis 7.6.3)
  • FortiAnalyzer 7.4.0 bis 7.4.7
  • FortiAnalyzer 7.2 (CNA-Eintrag: 7.2.0 bis 7.2.11)
  • FortiAnalyzer Cloud 7.6.2 bis 7.6.4 (CNA-Eintrag: bis 7.6.3)
  • FortiAnalyzer Cloud 7.4.1 bis 7.4.7
  • FortiAnalyzer Cloud 7.2.1 bis 7.2.11 (CNA-Eintrag: bis 7.2.12)
  • Die Versionsbereiche unterscheiden sich zwischen CNA-Eintrag und Fortinet-Advisory; vor der Bestandsaufnahme mit dem Advisory abgleichen.
  • Das Fortinet-Advisory FG-IR-26-178 führt FortiAnalyzer 8.0 laut Berichten als nicht betroffen auf.

Behoben in

  • FortiAnalyzer 7.6: Upgrade auf 7.6.5 oder neuer
  • FortiAnalyzer 7.4: Upgrade auf 7.4.8 oder neuer (CNA-Eintrag nennt zusätzlich 7.4.10)
  • FortiAnalyzer 8.0: 8.0.0 oder neuer (gemäss CNA-Eintrag)
  • FortiAnalyzer 7.2: Keine bestätigte Korrekturversion im eigenen Zweig; Migration auf eine korrigierte Version (CNA-Eintrag nennt 6.4.16 als vorgesehene Version für den 6.4-Zweig)
  • FortiAnalyzer Cloud 7.6: 7.6.5 oder neuer
  • FortiAnalyzer Cloud 7.4: 7.4.8 oder neuer
  • FortiAnalyzer Cloud 7.2: 7.2.12 oder neuer gemäss Fortinet-Advisory; der CNA-Eintrag nennt 7.2.13 als vorgesehen. Prüfen.
  • Unbekannt, ob die Security-Hardening-Releases vom Oktober 2026 diese CVE beheben.

Umgehung

Unbekannt. Es wurde kein Workaround des Herstellers gefunden.

Ausnutzung

  • Zum Zeitpunkt der Recherche ist keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
  • CISA SSVC: Ausnutzung none, automatisierbar no, technische Auswirkung total.
  • Der Status im CISA-KEV-Katalog wurde nicht direkt geprüft.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies schliesst einen solchen nicht aus.

Unsere Empfehlung

  • Alle FortiAnalyzer- und FortiAnalyzer-Cloud-Instanzen mit ihren genauen Versionen inventarisieren.
  • Auf die oben genannten korrigierten Versionen aktualisieren; zuerst Systeme mit Internetexposition und 7.2-Installationen priorisieren.
  • 7.2-Systeme auf eine unterstützte, korrigierte Version migrieren, da im eigenen Zweig keine Korrektur bestätigt ist.
  • Bis zur Aktualisierung den Zugriff auf die GUI und Verwaltungsschnittstellen auf administrative Netze beschränken und Konten mit niedrigen Berechtigungen überprüfen.
  • Logs auf ungewöhnliche SQL-Fehler, unerwartete Befehle und Anmeldungen aus neuen Quellen überwachen.
  • Das Fortinet-Advisory und den CISA-KEV-Katalog regelmässig auf Aktualisierungen prüfen.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 19:48.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.