Eine Use-after-free-Schwachstelle in der WebRTC-Komponente von Google Chrome ermöglicht einem Angreifer aus der Ferne, beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox auszuführen. Der Angriff erfordert, dass ein Benutzer eine präparierte oder kompromittierte HTML-Seite aufruft. Laut NVD-Beschreibung wird kein Sandbox-Ausbruch beschrieben, die Auswirkung ist daher auf die Sandbox begrenzt, sofern nicht eine zweite Schwachstelle verkettet wird.
Google · Chrome
Google Chrome unter Windows, macOS und Linux enthält einen Use-after-free-Fehler in der PDF-Komponente. Ein entfernter Angreifer kann mit einer präparierten HTML-Seite beliebigen Code ausserhalb der Browser-Sandbox ausführen. Dafür genügt es, dass das Opfer die Seite aufruft; Google stuft den Fehler als kritisch ein.
Google · Chrome
Google Guava reserviert beim Deserialisieren von CompactHashMap-, CompactHashSet- und MapMakerInternalMap-Objekten Speicher anhand eines Grössenwerts aus den Daten, ohne Begrenzung. Ein Angreifer, der einer Anwendung präparierte Java-Serialisierungsdaten übergeben kann, kann den Arbeitsspeicher erschöpfen und einen OutOfMemoryError auslösen, was zu einem Denial of Service führt. Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen. Die Schwachstelle ist nur erreichbar, wenn die Anwendung unvertrauenswürdige Daten deserialisiert.
Google · Guava
Ein Use-after-free in der virtuellen Dateisystemschicht (VFS) von Google gVisor erlaubt einem lokalen Angreifer mit Standardrechten in einem Container, Code im Host-Sentry-Prozess auszuführen. Der Angreifer löst ein Double Free des zugrunde liegenden MemoryFile eines Overlay-Dateisystems innerhalb der Sandbox aus. Der Sentry-Prozess bleibt durch die host-seitigen Linux-Seccomp- und Namespace-Grenzen eingeschränkt, und der CNA stuft die Ausnutzung als nicht automatisierbar ein.
Google · gVisor
Im Bluetooth-Bestandteil von Android (bluetooth_ccc.cc, BluetoothCccHandlerCallbackImpl) gibt es eine Use-after-free-Schwachstelle, die Pixel-Geräte betrifft. Die CVE-Beschreibung nennt die Möglichkeit einer Remote Code Execution ohne Benutzerinteraktion und ohne zusätzliche Berechtigungen, während Googles Pixel Update Bulletin vom Oktober 2026 das Problem als Elevation of Privilege (EoP) einstuft; die RCE-Angabe ist daher unbestätigt. Der CVSS-Vektor nennt Netzwerkzugriff, was für Bluetooth fraglich ist, und ein Angreifer müsste vermutlich in Funkreichweite sein. Eine Ausnutzung ist nicht dokumentiert.
Google · Android (Pixel devices)
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Eine Race Condition in der Schriftartverarbeitung von Google Chrome vor 155.0.8059.39 kann von einem entfernten Angreifer über eine präparierte HTML-Seite ausgenutzt werden. Bei erfolgreicher Ausnutzung kann beliebiger Code ausserhalb der Browser-Sandbox ausgeführt werden. Der Angriff setzt voraus, dass das Opfer die manipulierte Seite öffnet, zum Beispiel über Phishing oder eine kompromittierte Website. Google stuft die Lücke als hoch ein, und eine Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bekannt.
Google · Chrome
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Google Chrome vor 155.0.8059.39 enthält eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in der Media-Komponente. Ein entfernter Angreifer kann über eine präparierte HTML-Seite beliebigen Code innerhalb der Sandbox des Browsers ausführen. Es ist kein Konto nötig, der Benutzer muss die bösartige Seite jedoch öffnen. Chromium stuft das Problem als hoher Schweregrad ein.
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Eine Use-after-free-Schwachstelle in der PDF-Komponente von Google Chrome vor 155.0.8059.39 erlaubt einem entfernten Angreifer, beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox auszuführen. Für die Ausnutzung muss das Opfer eine präparierte HTML-Seite öffnen, zum Beispiel über Phishing oder eine bösartige Website. Google stuft den Chromium-Sicherheitsschweregrad als High ein, der CVSS-Basiswert beträgt 8.8; die CVE-Beschreibung dokumentiert keine Sandbox-Flucht.
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Ein Use-after-free-Fehler in der Grafikschicht ANGLE von Google Chrome auf Android ermöglicht einem entfernten Angreifer die Ausführung von beliebigem Code ausserhalb der Browser-Sandbox. Die Ausnutzung erfordert, dass das Opfer eine präparierte HTML-Seite öffnet, etwa über eine bösartige Website oder einen Phishing-Link. Der CVSS-Wert beträgt 9.6 (Critical), und der Hersteller stuft den Chromium-Schweregrad als High ein.
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Ein Integer-Überlauf (CWE-190) in der Media-Komponente von Google Chrome vor 155.0.8059.39 kann durch eine präparierte HTML-Seite ausgelöst werden. Ein entfernter Angreifer kann möglicherweise Code ausserhalb der Browser-Sandbox ausführen. Dafür muss ein Benutzer die bösartige Seite besuchen, und für die Codeausführung ausserhalb der Sandbox ist typischerweise eine Verkettung mit einer weiteren Browser-Schwachstelle nötig. NVD bewertet die Schwachstelle mit 9.6 (Critical), während Google sie im eigenen Chromium-Schweregrad als Low einstuft.
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Eine unzureichende Eingabevalidierung in der Komponente Mobile von Google Chrome für iOS (vor 155.0.8059.39) kann von einem entfernten Angreifer ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss dafür durch Social Engineering dazu gebracht werden, eine präparierte HTML-Seite zu öffnen. Erfolgreich könnte der Angreifer möglicherweise beliebigen Code ausserhalb der Sandbox von Chrome ausführen. NVD stuft die Lücke mit 9.6 als kritisch ein, Google bewertet sie als mittel.
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Eine Race Condition in der Komponente Core von Google Chrome unter macOS kann von einem Angreifer ausgenutzt werden, der den Renderer-Prozess bereits kompromittiert hat. Der Angreifer nutzt Social Engineering und eine präparierte HTML-Seite, um möglicherweise Code ausserhalb der Browser-Sandbox auszuführen. Die Ausnutzung erfordert eine Benutzerinteraktion, eine hohe Angriffskomplexität und eine vorgängige Kompromittierung des Renderers, daher handelt es sich um eine verkettete Schwachstelle und nicht um einen eigenständigen Angriffspunkt.
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Google Chrome vor 155.0.8059.39 enthält einen Use-after-free-Fehler im HTML-Parser (CWE-416). Ein entfernter Angreifer kann durch einen manipulierten HTML-Seite, die ein Benutzer öffnet, Code innerhalb der Browser-Sandbox ausführen. Der CNA stuft die Schwachstelle mit CVSS 8.8 (High) ein. Chromium Security bewertet sie als Schweregrad High.
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Google Chrome für macOS enthält einen Fehler bei der falschen Referenzauflösung in WebAppInstalls, der Komponente zur Installation von Webanwendungen. Ein entfernter Angreifer, der den Renderer-Prozess bereits kompromittiert hat, kann mit manipuliertem Netzwerkverkehr beliebigen Code ausserhalb der Browser-Sandbox ausführen. Der Angriff setzt zuerst einen separaten Browser-Exploit sowie eine Benutzerinteraktion voraus und gilt als komplex in der Ausführung.
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