IBM Power Systems Firmware: Unzureichende Begrenzung von Speicherpuffern im FSP-Mailbox
Zusammenfassung
IBM Power Systems Firmware FW1060.00 bis FW1060.81 enthält eine Schwachstelle in der Mailbox-Schnittstelle des Service Processors zwischen dem Flexible Service Processor (FSP) und Hostboot. Ein Angreifer mit authentifiziertem Service-Zugriff auf den FSP kann eine manipulierte Mailbox-Nachricht senden und beliebige Bereiche des Hostboot-Speichers lesen oder verändern. Ein erfolgreicher Angriff kann den Boot-Stack der Host-Firmware und den anschliessend geladenen PowerVM Hypervisor kompromittieren, mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des verwalteten Systems.
Betroffen
- IBM Power Systems Firmware FW1060.00 bis FW1060.81 (PowerVM Hypervisor)
- Power-10-Systeme, einschliesslich S1022, S1024, S1022s, S1014, L1022, L1024, E1050 und S1012
Behoben in
- FW1060.82 (Build 1060_199) oder neuer, verfügbar über IBM Fix Central
Umgehung
Unbekannt. IBM nennt keine Workaround- oder Mitigationsmassnahme.
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gemeldet.
- EPSS-Wert 0.00169 (sehr niedrig).
- CISA SSVC: Ausnutzung none, nicht automatisierbar.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob betroffene Power-10-Systeme FW1060.00 bis FW1060.81 einsetzen, und das Update auf FW1060.82 (1060_199) oder neuer planen.
- Netzwerkzugriff auf die Management-Schnittstellen von FSP und HMC einschränken und prüfen, wer Service-Zugangsdaten besitzt.
- Zugriffsprotokolle der Management-Schnittstellen bis zum Patch auf ungewöhnliche Service-Aktivitäten überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- IBM Security Bulletin for CVE-2026-96265 www.ibm.com
- OpenCVE: CVE-2026-96265 app.opencve.io
- VulDB: CVE-2026-96265 vuldb.com
- The Hacker Wire: CVE-2026-96265 www.thehackerwire.com
- Threat Intelligence: CVE-2026-96265 CVSS data cve.threatint.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 16:35.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
