IBM Guardium Data Protection: Path Traversal erlaubt Löschen beliebiger Dateien
Zusammenfassung
IBM Guardium Data Protection 12.1 und 12.2.2 enthalten eine Path-Traversal-Schwachstelle (CWE-22), mit der ein entfernter Angreifer beliebige Dateien auf der Appliance löschen kann. Das Löschen von Dateien wie Konfigurations-, Audit- oder Dienstdateien könnte die Datenbanküberwachung stören und Spuren von Aktivitäten entfernen. Die NVD-Daten bewerten die Schwachstelle mit 9.1 (kritisch), andere Quellen mit 8.1 und einer höheren Angriffskomplexität. Ob eine Authentifizierung erforderlich ist, ist nicht bestätigt.
Betroffen
- IBM Guardium Data Protection 12.2.2
- IBM Guardium Data Protection 12.1 (die CPE-Daten enthalten zusätzlich 12.1.0)
Behoben in
Unbekannt. Die IBM-Sicherheitsmitteilung 7288832 konnte für diese Prüfung nicht gelesen werden, daher ist keine korrigierte Version bestätigt. Laut dem CVE-Eintrag empfiehlt IBM für alle betroffenen Versionen die Installation des neuesten Guardium-Patches 12.0p147 oder des Edge-Patches 12.0p15004; es ist jedoch nicht bestätigt, dass diese Patches diese CVE beheben.
Umgehung
- Es ist keine Workaround-Massnahme des Herstellers bekannt.
- Den Netzwerkzugriff auf die Guardium-Verwaltungsschnittstellen auf administrative Netzwerke beschränken.
- Aktuelle Backups der Appliance aufbewahren.
Ausnutzung
- Es wurde keine Ausnutzung gemeldet.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
- EPSS 0.00382 (niedrige Wahrscheinlichkeit).
- Laut einem Drittanbieter-Tracker nicht im CISA-KEV-Katalog; der CISA-Katalog wurde nicht direkt geprüft.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob IBM Guardium Data Protection 12.1 oder 12.2.2 im Einsatz ist, auch bei verwalteten Diensten.
- Die IBM-Sicherheitsmitteilung 7288832 prüfen und den Fix oder Patch einspielen, den IBM für diese CVE bestätigt.
- Den Zugriff auf Verwaltungsschnittstellen auf administrative Netzwerke beschränken.
- Die Appliance sichern und auf unerwartete Dateilöschungen überwachen, insbesondere bei Konfigurations-, Audit- und Dienstdateien.
- Den offiziellen CVSS-Vektor auf NVD verifizieren.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- IBM Security Bulletin 7288832 www.ibm.com
- threatint CVE-2026-82900 cve.threatint.com
- Red Packet Security CVE alert www.redpacketsecurity.com
- Vulners Rapid7 CVE-2026-82900 (EPSS) vulners.com
- Strix CVE-2026-82900 www.strix.ai
- OffSeq Radar CVE-2026-82900 radar.offseq.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 07:10.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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