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CVE-Tracker

IBM Guardium Data Protection: Path Traversal erlaubt Löschen beliebiger Dateien

CVE-2026-82900Kritisch 9.1

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Zusammenfassung

IBM Guardium Data Protection 12.1 und 12.2.2 enthalten eine Path-Traversal-Schwachstelle (CWE-22), mit der ein entfernter Angreifer beliebige Dateien auf der Appliance löschen kann. Das Löschen von Dateien wie Konfigurations-, Audit- oder Dienstdateien könnte die Datenbanküberwachung stören und Spuren von Aktivitäten entfernen. Die NVD-Daten bewerten die Schwachstelle mit 9.1 (kritisch), andere Quellen mit 8.1 und einer höheren Angriffskomplexität. Ob eine Authentifizierung erforderlich ist, ist nicht bestätigt.

Betroffen

  • IBM Guardium Data Protection 12.2.2
  • IBM Guardium Data Protection 12.1 (die CPE-Daten enthalten zusätzlich 12.1.0)

Behoben in

Unbekannt. Die IBM-Sicherheitsmitteilung 7288832 konnte für diese Prüfung nicht gelesen werden, daher ist keine korrigierte Version bestätigt. Laut dem CVE-Eintrag empfiehlt IBM für alle betroffenen Versionen die Installation des neuesten Guardium-Patches 12.0p147 oder des Edge-Patches 12.0p15004; es ist jedoch nicht bestätigt, dass diese Patches diese CVE beheben.

Umgehung

  • Es ist keine Workaround-Massnahme des Herstellers bekannt.
  • Den Netzwerkzugriff auf die Guardium-Verwaltungsschnittstellen auf administrative Netzwerke beschränken.
  • Aktuelle Backups der Appliance aufbewahren.

Ausnutzung

  • Es wurde keine Ausnutzung gemeldet.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
  • EPSS 0.00382 (niedrige Wahrscheinlichkeit).
  • Laut einem Drittanbieter-Tracker nicht im CISA-KEV-Katalog; der CISA-Katalog wurde nicht direkt geprüft.

Unsere Empfehlung

  • Prüfen, ob IBM Guardium Data Protection 12.1 oder 12.2.2 im Einsatz ist, auch bei verwalteten Diensten.
  • Die IBM-Sicherheitsmitteilung 7288832 prüfen und den Fix oder Patch einspielen, den IBM für diese CVE bestätigt.
  • Den Zugriff auf Verwaltungsschnittstellen auf administrative Netzwerke beschränken.
  • Die Appliance sichern und auf unerwartete Dateilöschungen überwachen, insbesondere bei Konfigurations-, Audit- und Dienstdateien.
  • Den offiziellen CVSS-Vektor auf NVD verifizieren.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 07:10.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.