IBM Guardium Data Protection: SQL-Injection in Sniffer-Komponente
Zusammenfassung
IBM Guardium Data Protection in den Versionen 12.0, 12.1 und 12.2 enthält eine SQL-Injection-Schwachstelle. Ein entfernter Angreifer kann nicht autorisierte SQL-Anweisungen ausführen, wodurch Daten in der Back-End-Datenbank eingesehen, verändert oder gelöscht werden können. Gemäss dem CNA-Eintrag sind keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig, der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). IBM ordnet die Schwachstelle der Sniffer-Komponente zu, was im offiziellen Bulletin noch nicht bestätigt ist.
Betroffen
- IBM Guardium Data Protection 12.0
- IBM Guardium Data Protection 12.1
- IBM Guardium Data Protection 12.2
- Komponente: Sniffer (gemäss Sekundärquellen, noch zu bestätigen)
Behoben in
Unbekannt. IBM empfiehlt, für alle betroffenen Versionen den neuesten Guardium Data Protection Sniffer-Patch einzuspielen. Der genaue korrigierte Build ist in den geprüften Quellen nicht bestätigt.
Umgehung
Keiner (im IBM-Bulletin ist kein Workaround des Herstellers aufgeführt).
Ausnutzung
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurde keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung total.
Unsere Empfehlung
- Das IBM Security Bulletin 7291674 öffnen und den genauen korrigierten Sniffer-Build für Ihre Version ermitteln.
- Den IBM Sniffer-Patch auf allen betroffenen Guardium-Instanzen vorrangig einspielen. Das gesamte Bulletin patchen, da weitere Sniffer-Schwachstellen desselben Bulletins ebenfalls als kritisch eingestuft sind.
- Bis zum Patch den Netzwerkzugriff auf Guardium-Appliances, Sniffer- und Collector-Schnittstellen sowie Admin-Endpunkte auf Management-Netze beschränken.
- Prüfen, ob Guardium aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar ist, und auf ungewöhnliche Datenbankabfragen oder Änderungen am Audit-Log überwachen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- IBM Security Bulletin 7291674 www.ibm.com
- CVE record mirror (threatint) cve.threatint.com
- Vulners VulnCheck/Vulnrichment record vulners.com
- Rapid7 record (EPSS) vulners.com
- IBM Guardium 12.0p4019 Sniffer update (unverified link to CVE) www.ibm.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 20:15.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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