IBM Security Verify Access: Argument-Injection führt zu Befehlsausführung
Zusammenfassung
IBM Security Verify Access 10.0 bis 10.0.9.2 und IBM Verify Identity Access 11.0 bis 11.0.3, einschliesslich deren Container-Editionen, enthalten eine Argument-Injection-Schwachstelle (CWE-88). Ein entfernter Angreifer mit einem gültigen Konto mit niedrigen Berechtigungen kann beliebige Betriebssystembefehle auf dem System ausführen. Es ist keine Benutzerinteraktion erforderlich, und der CVSS-Basiswert beträgt 8.8.
Betroffen
- IBM Security Verify Access 10.0 bis 10.0.9.2
- IBM Verify Identity Access 11.0 bis 11.0.3
- IBM Security Verify Access Container 10.0 bis 10.0.9.2
- IBM Verify Identity Access Container 11.0 bis 11.0.3
Behoben in
- Appliance: IBM Security Verify Access 10.0.9.3 (gemäss Sekundärberichterstattung)
- Appliance: IBM Verify Identity Access 11.0.3.1 (gemäss Sekundärberichterstattung)
- Container: Unbekannt.
Umgehung
Kein Workaround dokumentiert. Das Einspielen des Fixes ist die einzige dokumentierte Massnahme.
Ausnutzung
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurde keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Zum Zeitpunkt der Recherche wurde kein öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit gefunden.
- Nicht in der CISA-KEV-Liste aufgeführt.
- CISA-SSVC-Bewertung: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
Unsere Empfehlung
- Alle Security-Verify-Access- und Verify-Identity-Access-Appliances und Container inventarisieren und die genauen Versionen erfassen.
- Appliances auf 10.0.9.3 bzw. 11.0.3.1 oder auf die auf der IBM-Advisory-Seite angegebene Stufe patchen. Die Zielversion zuerst auf der IBM-Seite prüfen. Container-Images separat prüfen.
- Management- und Administrationsoberflächen auf interne Netze beschränken und Konten mit niedrigen Berechtigungen auf Notwendigkeit prüfen.
- Auf ungewöhnliche Befehls- oder Prozessaktivitäten auf der Appliance sowie auf neue oder unerwartete Anmeldungen achten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- IBM Security Bulletin (linked advisory page) www.ibm.com
- IBM Security Bulletin listing CVE-2026-19482 www.ibm.com
- CyberUpdates365: IBM Verify Access vulnerabilities cyberupdates365.com
- SecurityOnline: IBM Verify Access vulnerabilities securityonline.info
- VulDB: CVE-2026-19482 vuldb.com
- Strix: CVE-2026-19482 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 21:11.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
