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HashiCorp Nomad: Symlink-Verfolgung bei der Migration von Allokationsdaten

CVE-2026-119168Hoch 8.8

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Zusammenfassung

HashiCorp Nomad und Nomad Enterprise folgen bei der Migration von Allokationsdaten auf demselben Client symbolischen Links. Ein Workload, der Jobs einreichen oder aktualisieren kann, kann einen Symlink in einem task-lokalen Verzeichnis platzieren, den Nomad übernimmt und später beim Setzen von Verzeichnisberechtigungen und Besitzverhältnissen verfolgt. Auf Clients, die als root laufen, können so Berechtigungen und Besitzverhältnisse von Host-Verzeichnissen ausserhalb der Allokation geändert werden, was unautorisierten Zugriff auf Host-Daten, Änderungen an Host-Dateien und möglicherweise eine Rechteausweitung ermöglicht (CVSS 8.8).

Betroffen

  • Nomad: bis 2.1.0 gemäss HashiCorp-Advisory HCSEC-2026-53 (der CVE-Eintrag nennt ab 0.5.3 bis vor 2.1.1)
  • Nomad Enterprise: bis 2.0.7 gemäss HashiCorp-Advisory HCSEC-2026-53 (der CVE-Eintrag nennt ab 0.5.3 bis vor 2.1.0)
  • Die untere Grenze 0.5.3 ist im Advisory des Herstellers nicht bestätigt.
  • Das Advisory des Herstellers nennt den betroffenen Bereich für die Nomad-Enterprise-Zweige 1.10.x und 1.11.x nicht.
  • Nur Allokationen, die Daten einer vorherigen Allokation (Sticky Ephemeral Disk) auf einem Client wiederverwenden, sind betroffen.

Behoben in

  • Nomad 2.1.1 (gemäss HashiCorp-Advisory; einzelne Drittanbieter-Datenbanken nennen 2.1.0, daher beim Hersteller überprüfen)
  • Nomad Enterprise 2.1.0
  • Nomad Enterprise 1.11.12
  • Nomad Enterprise 1.10.18

Umgehung

Unbekannt. HashiCorp nennt keinen Workaround; das Aktualisieren ist die dokumentierte Behebung.

  • Nicht durch den Hersteller bestätigt: Die Einstellungen für Sticky Ephemeral Disk (ephemeral_disk) überprüfen und auf Jobs deaktivieren, die keine Datenwiederverwendung benötigen.
  • Nicht durch den Hersteller bestätigt: Das Einreichen und Aktualisieren von Jobs auf vertrauenswürdige Benutzer beschränken.

Ausnutzung

  • Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
  • Kein öffentlicher Proof-of-Concept-Exploit gefunden.
  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
  • EPSS: 0.13 % (Perzentil 3).
  • Die CVE ist sehr neu, daher ist das Fehlen von Hinweisen nicht aussagekräftig.

Unsere Empfehlung

  • Alle Nomad- und Nomad-Enterprise-Clients mit ihren Versionen inventarisieren.
  • Auf Nomad 2.1.1 oder Nomad Enterprise 2.1.0, 1.11.12 oder 1.10.18 aktualisieren (je nach Zweig).
  • Cluster mit Multi-Tenant- oder CI-gesteuerter Job-Einreichung sowie Cluster mit Sticky Ephemeral Disk priorisieren und zügig patchen.
  • Kleine Cluster, in denen nur vertrauenswürdige Operatoren Jobs einreichen, können im nächsten Wartungsfenster gepatcht werden.
  • Host-Verzeichnisse auf unerwartete Änderungen von Berechtigungen und Besitzverhältnissen prüfen und Clients auf Symlinks in Task-Verzeichnissen überwachen.
  • Die verwandte Schwachstelle HCSEC-2026-52 (CVE-2026-107347) berücksichtigen, die durch dasselbe Update behoben wird.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 08:58.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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