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ZITADEL: Host-Header-Injection in Login V2 ermöglicht Kontoübernahme

CVE-2026-119127Hoch 8.6

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Zusammenfassung

ZITADEL-Versionen 4.0.0 bis 4.19.4 akzeptieren in der Login-V2-Benutzeroberfläche unvertrauenswürdige Public-Host-Header. Ein nicht authentifizierter Angreifer, der den Login-Namen eines Opfers kennt, kann erreichen, dass echte E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts, zu Einladungen und zur E-Mail-Verifizierung Links auf seinen eigenen Host enthalten. Öffnet das Opfer den Link oder ruft ihn ein automatischer Mail-Scanner ab, erbeutet der Angreifer den Einmalcode und kann das Konto übernehmen, einschliesslich Instanz-Administratoren. Es ist eine Benutzerinteraktion nötig, und die Standardkonfiguration mit Login V2 ist betroffen.

Betroffen

  • ZITADEL 4.0.0 bis 4.19.4 (einschliesslich RC-Versionen)
  • Installationen mit der gehosteten Login-V2-Benutzeroberfläche; reine Installationen mit Login V1 sind nicht betroffen

Behoben in

  • ZITADEL 4.19.5 und neuer

Umgehung

  • Auf nicht gepatchten Versionen gibt es keine Konfiguration, die die Lücke vollständig schliesst.
  • Teilweise Abhilfe: Einen vorgelagerten Proxy so konfigurieren, dass die Header x-zitadel-public-host, x-zitadel-forward-host und x-forwarded-host bei allen eingehenden Anfragen entfernt oder überschrieben werden.

Ausnutzung

  • Eine Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bestätigt.
  • Ein öffentlicher PoC-Verweis ist in einer CVE-Übersicht aufgeführt; er wurde nicht verifiziert.
  • Den Exploit als öffentlich verfügbar betrachten, bis das Gegenteil verifiziert ist.

Unsere Empfehlung

  • ZITADEL auf 4.19.5 oder neuer aktualisieren und dabei sowohl das Haupt-Container-Image als auch das Container-Image zitadel-login aktualisieren.
  • Die Einstellung ZITADEL_SESSION_COOKIE_SECRET vor oder während des Updates setzen, da die E-Mail- und Einladungsverifizierung in Login V2 davon abhängt.
  • Bis zum Update die betroffenen Host-Header am Reverse Proxy entfernen oder überschreiben.
  • Prüfen, ob eine Instanz von ZITADEL 4.0.x bis 4.19.4 aus dem Internet erreichbar ist, und diese priorisieren.
  • Passwort-Zurücksetzungen, Einladungen und Administrator-Anmeldungen auf unerwartete Aktivitäten prüfen; bei Verdacht auf eine Kompromittierung Administrator-Zugangsdaten rotieren.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 06:46.

Referenzen der NVD (2)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

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