Google Chrome: Unzureichende Eingabevalidierung im Headless-Modus
Zusammenfassung
Der Headless-Modus von Google Chrome enthält eine unzureichende Eingabevalidierung (CWE-20). Ein entfernter Angreifer kann unter Umständen Code innerhalb der Sandbox des Browsers ausführen, wenn ein Benutzer eine präparierte HTML-Seite öffnet. Die Ausnutzung erfordert eine Benutzerinteraktion, und Chromium stuft die Auswirkung als hoch ein.
Betroffen
- Google Chrome vor 156.0.8078.73 (Headless-Modus von Chromium)
- Gemäss CIS sind auch die Windows- und Mac-Builds 156.0.8078.73 und 156.0.8078.74 in einzelnen Quellen als betroffen aufgeführt; die installierte Version prüfen
- Separate Chromium-Builds, die von Headless-Automatisierungswerkzeugen (Puppeteer, Playwright, Selenium) verwendet werden, können betroffen sein; das gestartete Binary prüfen
Behoben in
- Google Chrome 156.0.8078.73 (Linux)
- Google Chrome 156.0.8078.73 oder 156.0.8078.74 (Windows und Mac, gemäss CIS)
- Ubuntu: Das chromium-browser-Snap ist nicht betroffen; Google-Chrome-Pakete sind in Version 156.0.8078.73-1 verfügbar
Umgehung
Unbekannt.
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn (OffSeq-Tracker).
- Kein öffentlicher Exploit-Code bekannt Stand 26. Okt 2026.
- Ein Drittanbieter-Tracker führt die Schwachstelle nicht im CISA-KEV-Katalog; dies auf der CISA-Website bestätigen.
- EPSS: 0.32 % (Perzentil 25) gemäss den vorliegenden Daten; eine Drittquelle nennt 0.22 %.
Unsere Empfehlung
- Google Chrome auf 156.0.8078.73 oder neuer aktualisieren (unter Windows und Mac inklusive 156.0.8078.74) über den üblichen Update-Kanal.
- Headless-Chrome- und Chromium-Installationen auf Servern, CI-Runnern, Scraping-Jobs und Rendering-Diensten identifizieren und prioritär aktualisieren, da diese oft unbeaufsichtigt laufen und nicht automatisch aktualisiert werden.
- Headless-Instanzen keine unvertrauenswürdigen HTML-Inhalte rendern lassen und deren Netzwerkzugriff auf interne Systeme einschränken.
- Das gesamte Update 156.0.8078.73 einspielen, da weitere hohe und kritische Schwachstellen behoben werden.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker issues.chromium.org
- Ubuntu security notice CVE-2026-118336 ubuntu.com
- CIS advisory: Multiple vulnerabilities in Google Chrome www.cisecurity.org
- OffSeq threat radar CVE-2026-118336 radar.offseq.com
- Malware.news: Chrome and Firefox updates fix serious security flaws malware.news
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 10:00.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
