Google Chrome: Unzureichende Eingabevalidierung in FileAPI
Zusammenfassung
Eine unzureichende Eingabevalidierung in der Komponente FileAPI von Google Chrome für Desktop ermöglicht es einem entfernten Angreifer, potenziell beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox auszuführen. Der Angreifer muss einen Benutzer auf eine präparierte HTML-Seite locken; eine Authentifizierung ist nicht erforderlich. Chromium stuft die Schwachstelle als kritisch ein, und zum Zeitpunkt der Quellen war keine bekannte Ausnutzung gemeldet.
Betroffen
- Google Chrome für Desktop vor 156.0.8078.73
- Der betroffene Bereich laut NVD/CNA in den CVE-Daten ist widersprüchlich ("156.0.8078.73 bis < 156.0.8078.73"); die Herstellerbeschreibung nennt "vor 156.0.8078.73"
Behoben in
- Google Chrome 156.0.8078.73 oder neuer (Stable-Channel-Update vom 27. Oktober 2026, laut Sekundärquellen)
- Es sollen neuere Desktop-Builds existieren; die neueste stabile Version installieren
- Unbekannt, ob Chromium-basierte Produkte wie Microsoft Edge bereits passende Korrekturen veröffentlicht haben
Umgehung
- Unbekannt. Es wurde keine Workaround des Herstellers gefunden; das Aktualisieren ist die Korrektur.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total
- Zum Zeitpunkt der Recherche nicht im CISA-KEV-Katalog gelistet
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; bis 26. Oktober 2026 wurde keine Ausnutzung in freier Wildbahn gemeldet
- EPSS: 0,34 % laut CVE-Daten (andere Quellen nennen 0,24 %)
Unsere Empfehlung
- Chrome-Version auf allen Endgeräten prüfen und auf die neueste stabile Version aktualisieren
- Sicherstellen, dass die automatische Aktualisierung aktiviert ist, und Browser nach dem Update neu starten
- Verwaltete Flotten: prüfen, ob die Update-Richtlinie tatsächlich angewendet wird
- Microsoft Edge und andere Chromium-basierte Browser auf passende Updates prüfen
- Herstellerhinweis und CISA KEV auf Änderungen überwachen
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker 572193211 issues.chromium.org
- CVE-2026-118331 CVE Threat Intelligence cve.threatint.com
- OffSeq Radar: CVE-2026-118331 radar.offseq.com
- Malwarebytes: Chrome and Firefox updates fix serious security flaws www.malwarebytes.com
- Sandbanks Digital: Chrome security update October 2026 sandbanksdigital.com
- Piunika Web: Google Chrome 156 security update piunikaweb.com
- GitHub astruzocyber/CVE issue 3399 github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 09:57.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
