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Google Chrome: Speicherbeschädigung in WebRTC ermöglicht Codeausführung in Sandbox

CVE-2026-113303Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Eine Speicherbeschädigung in der WebRTC-Komponente der Google-Chrome-Desktopversionen vor 156.0.8078.47 kann durch eine präparierte HTML-Seite ausgelöst werden. Ein entfernter Angreifer kann dadurch möglicherweise beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox ausführen. Der Angriff erfordert, dass ein Benutzer eine bösartige Seite besucht; eine Authentifizierung ist nicht nötig. Google stuft die Lücke im Chromium-Security-Severity-Feld als Critical ein.

Betroffen

  • Google-Chrome-Desktopversionen vor 156.0.8078.47 (CVE-Beschreibung)
  • Die genaue älteste betroffene Version ist unbekannt.
  • Der offizielle CVE-Eintrag nennt den Bereich uneinheitlich, daher sollte die Herstellermeldung geprüft werden.

Behoben in

  • Google Chrome 156.0.8078.47 oder neuer (Linux, gemäss Sekundärberichten zur Herstellermeldung)
  • Google Chrome 156.0.8078.47 oder neuer für Windows und macOS (Sekundärberichte nennen .47 und .48; gegen die Meldung von Google prüfen)
  • Debian und FreeBSD haben Chromium-Updates für diese Lücke veröffentlicht.

Umgehung

Unbekannt. Ausser dem Installieren des Updates und dem Neustart des Browsers ist keine Gegenmassnahme dokumentiert.

Ausnutzung

  • Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
  • CISA-SSVC-Bewertung: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • Die Ankündigung von Google sagt nicht, dass die Lücke ausgenutzt wird; Details zur Lücke können eingeschränkt bleiben, bis die meisten Benutzer gepatcht sind.

Unsere Empfehlung

  • Google Chrome diesen Monat auf allen Endgeräten auf 156.0.8078.47 oder neuer aktualisieren.
  • Die installierte Version auf jedem Gerät prüfen, da der Browser bis zum Neustart die alte Version weiterlaufen lassen kann.
  • Chromium-basierte Pakete auf Linux-Arbeitsstationen und Servern prüfen, zum Beispiel das Paket chromium von Debian.
  • Updates von Microsoft Edge und anderen Chromium-basierten Browsern im Auge behalten.
  • CVSS-Wert und betroffenen Bereich im aktuellen NVD-Eintrag prüfen, bevor sie gemeldet werden.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 12:08.

Referenzen der NVD (2)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.