Google Chrome: Use-after-free in CSS ermöglicht Codeausführung in Sandbox
Zusammenfassung
Google Chrome Versionen vor 156.0.8078.47 enthalten einen Use-after-free-Fehler in der CSS-Engine (CVE-2026-113203, CWE-416). Ein entfernter Angreifer kann über eine präparierte HTML-Seite möglicherweise beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox ausführen. Der Angriff erfordert, dass ein Benutzer die manipulierte Seite besucht; Berechtigungen sind nicht nötig. Google stuft die Lücke als Medium ein; NVD und MSRC bewerten sie mit CVSS 8.8.
Betroffen
- Google Chrome vor 156.0.8078.47 (Desktop)
- Andere auf Chromium basierende Browser, die den betroffenen Chromium-Code enthalten, etwa Microsoft Edge (HKCERT nennt Edge-Versionen vor 156.0.4314.42)
- Genaue betroffene Android- und Linux-Builds: siehe Advisory der Chrome Releases
Behoben in
- Chrome 156.0.8078.47 oder neuer (Linux, gemäss Wikipedia und Berichterstattung)
- Chrome 156.0.8078.47 oder 156.0.8078.48 oder neuer (Windows und macOS; die Quellen widersprechen sich, auf der Seite der Chrome Releases prüfen)
- Microsoft Edge 156.0.4314.42 oder neuer (gemäss HKCERT)
- Feste Paketversionen von Debian und Ubuntu: Unbekannt.
Umgehung
- Keine nötig, wenn Chrome aktualisiert ist.
- Massnahmen für ungepatchte Chromium-Forks: Unbekannt.
Ausnutzung
- Es gibt keine Hinweise darauf, dass diese Lücke aktiv ausgenutzt wird.
- Gemäss Strix nicht im CISA KEV gelistet (nicht unabhängig geprüft).
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- Nicht verwechseln mit CVE-2026-2441, einem anderen Chrome-CSS-Use-after-free, der aktiv ausgenutzt wird und im CISA KEV gelistet ist.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob alle Chrome-, Edge- und andere Chromium-Browser auf verwalteten Geräten eine gepatchte Version verwenden.
- Einen Neustart des Browsers nach Updates erzwingen, da ein alter Prozess nach dem Update weiterlaufen kann.
- Linux- und Android-Bestände separat prüfen, da sich die gepatchten Versionen je Plattform unterscheiden.
- Datum und gepatchte Versionen vor dem Rollout auf der Seite der Chrome Releases verifizieren.
- Auf Meldungen zur Ausnutzung achten und den CISA KEV auf Änderungen prüfen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker issues.chromium.org
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-113203 msrc.microsoft.com
- HKCERT: Microsoft Edge multiple vulnerabilities www.hkcert.org
- Ubuntu CVE tracker: CVE-2026-113203 ubuntu.com
- Vulners: CVE-2026-113203 (CVELIST) vulners.com
- Cybersecurity News: Chrome security update fixing 353 flaws cybersecuritynews.com
- Strix: CVE-2026-113203 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 13:03.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
