Google Chrome: Fehlende Autorisierung in Animation erlaubt Umgehung der Origin-Policy
Zusammenfassung
Eine fehlende Autorisierungsprüfung in der Komponente Animation der Blink-Rendering-Engine von Chrome erlaubt einem Angreifer aus dem Netz, die Web-Origin-Policy zu umgehen. Der Angreifer benötigt, dass das Opfer eine präparierte HTML-Seite öffnet, daher ist eine Benutzerinteraktion nötig. Der Chromium-Tracker stuft die Auswirkung als Umgehung eines Sicherheitsmechanismus mit Informationsabfluss ein; bis Google das Advisory präzisiert, sollte von einer Auswirkung auf die Vertraulichkeit ausgegangen werden.
Betroffen
- Google Chrome vor 156.0.8078.47 (Versionsgrenze gemäss NVD/CNA)
- Die Quellen widersprechen sich bei der genauen Bandbreite; VulDB nennt bis 155.0.8059.84. Die finalen Build-Nummern sind im Chrome-Releases-Beitrag zu prüfen.
- Chromium-basierte Browser benötigen unter Umständen eigene Updates
- Ubuntu führt sein Paket chromium-browser als nicht betroffen, da es als Snap installiert wird
Behoben in
- Google Chrome 156.0.8078.47 und neuer (gemäss Sekundärberichten; im Chrome-Releases-Beitrag prüfen)
Umgehung
- Vom Hersteller keine Umgehungslösung dokumentiert. Die Installation der korrigierten Version ist die Massnahme.
- Browser nach dem Update neu starten, damit die neue Version tatsächlich läuft.
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Nicht im CISA-KEV-Katalog; EPSS 0,24 %.
- CISA SSVC: Ausnutzungsstatus 'poc', nicht automatisierbar.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; der Chromium-Bugtracker wurde nach dem Fix öffentlich zugänglich gemacht.
Unsere Empfehlung
- Google Chrome auf allen Endgeräten auf 156.0.8078.47 oder neuer aktualisieren und die installierte Version prüfen.
- Browser nach dem Update neu starten.
- Verwaltete, offline betriebene und stark eingeschränkte Endgeräte sowie Chromium-basierte Anwendungen mit eigener Engine prüfen.
- Benutzer, die unbekannte Websites besuchen, priorisieren.
- Chrome-Releases-Beitrag lesen, um die korrigierten Build-Nummern zu bestätigen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker 537109293 issues.chromium.org
- NVD record via Vulners vulners.com
- VulDB entry 424299 vuldb.com
- Ubuntu security CVE-2026-113128 ubuntu.com
- GBHackers: Chrome 156 fixes 353 vulnerabilities gbhackers.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 13:53.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
