Google Chrome: Speicherbeschädigung im Audio-Modul ermöglicht Codeausführung in Sandbox
Zusammenfassung
Google-Chrome-Versionen vor 156.0.8078.47 enthalten eine Speicherbeschädigung in der Audio-Komponente. Ein entfernter Angreifer kann mit einer präparierten HTML-Seite beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox ausführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer die bösartige Seite besucht, zum Beispiel über einen Weblink oder einen Link in einer E-Mail.
Betroffen
- Google Chrome vor 156.0.8078.47 (Desktop; NVD-Beschreibung)
- Android-Chrome-Versionen vor 156.0.8078.47 (nicht gegen Googles Android-Hinweis verifiziert)
- Microsoft Edge und andere Chromium-basierte Browser übernehmen die gleiche Korrektur; HKCERT meldet Edge ab 156.0.4314.42 als behoben (nicht gegen Microsoft verifiziert)
- Debian-chromium-Pakete (DSA 6577-1, DLA 4853-1); Snap-basiertes Chromium muss separat geprüft werden
Behoben in
- Chrome 156.0.8078.47 für Linux
- Chrome 156.0.8078.47 oder .48 für Windows und macOS
- Stable Channel Update for Desktop vom 20. Oktober 2026
Umgehung
- Keine. Ein korrigierter Build existiert; eine vom Hersteller dokumentierte Umgehungsmassnahme ist nicht bekannt.
- Browser nach dem Update neu starten, da alte Browser-Prozesse weiterlaufen können.
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn in den geprüften Quellen; KEV-Status von CISA nicht verifiziert.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; der Chromium-Fehler ist möglicherweise eingeschränkt.
- EPSS 0.00417 (Drittanbieter-Aggregator).
Unsere Empfehlung
- Alle Chrome-Installationen auf 156.0.8078.47 oder neuer aktualisieren (156.0.8078.47/.48 unter Windows und macOS), idealerweise im Rahmen des gesamten Chrome-156-Release, das 353 Probleme behebt.
- Browser zwingend neu starten und die installierte Version überprüfen.
- Microsoft Edge, andere Chromium-basierte Browser sowie Linux- oder Snap-Chromium-Builds prüfen, da diese eigene Update-Zyklen haben.
- In verwalteten Umgebungen das Update erzwingen sowie Inventar und Deployment-Nachweise führen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Chrome Releases: Stable Channel Update for Desktop chromereleases.googleblog.com
- Chromium issue tracker issues.chromium.org
- NVD record (via Vulners) vulners.com
- Microsoft Security Update Guide msrc.microsoft.com
- HKCERT Microsoft Edge security bulletin www.hkcert.org
- Ubuntu CVE tracker ubuntu.com
- CyberSecurityNews: Chrome 156 update cybersecuritynews.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 14:08.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
