Microsoft Office Word: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution
Zusammenfassung
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Word erlaubt es einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der Angriff setzt voraus, dass ein Benutzer ein manipuliertes Dokument öffnet, etwa eines, das per E-Mail oder Download eingegangen ist. Microsoft stuft die Schwachstelle als wichtig mit einem CVSS-Wert von 8.8 ein; öffentliche Exploits oder bekannte Ausnutzung existieren nicht.
Betroffen
- Microsoft 365 Apps for Enterprise: 16.0.1 bis zum korrigierten Build (genauer korrigierter Build unbekannt, siehe Microsoft-Advisory)
- Microsoft Office LTSC 2021: 16.0.1 vor 16.0.14334.20974
- Microsoft Office LTSC 2024: 16.0.0 vor 16.0.17932.21056
Behoben in
- Microsoft Office LTSC 2021: 16.0.14334.20974 und neuer
- Microsoft Office LTSC 2024: 16.0.17932.21056 und neuer
- Microsoft 365 Apps for Enterprise: Sicherheitsupdates vom Oktober 2026 (korrigierter Build nicht bestätigt, Microsoft-Seite prüfen)
- Hinweis: Die Korrektur wurde in den Release Notes vom Oktober 2026 nicht aufgeführt; installierten Build prüfen
Umgehung
Unbekannt. Es wurde kein Workaround des Herstellers gefunden. Laut Microsoft ist das Vorschaufenster kein Angriffsvektor.
Ausnutzung
- Nicht öffentlich bekannt gemacht und nicht als ausgenutzt bekannt (Microsoft)
- Nicht im Katalog KEV der CISA aufgeführt
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar
- EPSS unter 1%
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden
Unsere Empfehlung
- Sicherheitsupdates für Microsoft Office vom Oktober 2026 auf allen Office-Clients installieren
- Installierten Build gegen die korrigierten Builds prüfen, nicht nur das Update-Label
- Für den genauen korrigierten Build von M365 Apps die Seite des Microsoft Security Update Guide prüfen
- Verdächtige E-Mail-Anhänge filtern und Makros sowie Downloads aus unsicheren Quellen einschränken
- Benutzer schulen, unerwartete Word-Dokumente nicht zu öffnen
- Endgeräte auf ungewöhnliches Verhalten des Word-Prozesses überwachen
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-108450 msrc.microsoft.com
- OpenCVE: CVE-2026-108450 app.opencve.io
- VulDB: CVE-2026-108450 vuldb.com
- ThreatInt: CVE-2026-108450 cve.threatint.com
- Strix: CVE-2026-108450 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 16:17.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
