Microsoft 365 Apps: Remote Code Execution in Word durch Stack-based Buffer Overflow
Zusammenfassung
Ein Stack-based Buffer Overflow in Microsoft Word, einem Bestandteil von Microsoft 365 Apps, Office LTSC und Office für Mac, erlaubt einem Angreifer, Code über das Netzwerk auszuführen. Der Angreifer benötigt keine Berechtigungen, doch ein Opfer muss ein präpariertes Dokument öffnen, etwa einen E-Mail-Anhang. Der CVSS-Wert beträgt 8.8 (hoch). Eine Ausnutzung oder ein öffentlicher Proof of Concept ist nicht bekannt.
Betroffen
- Microsoft 365 Apps for Enterprise: 16.0.1 bis zur Behebung (genauer Fix-Build unbekannt)
- Office 365 für Mac: 1.0.0 bis unter 16.114.26101123
- Office LTSC 2021: 16.0.1 bis unter 16.0.14334.20974
- Office LTSC 2024: 16.0.0 bis unter 16.0.17932.21056
- Office LTSC für Mac 2021: 16.0.1 bis unter 16.114.26101123
- Office LTSC für Mac 2024: 16.0.0 bis unter 16.114.26101123
Behoben in
- Office LTSC 2021: 16.0.14334.20974
- Office LTSC 2024: 16.0.17932.21056
- Office 365 für Mac und Office LTSC für Mac: 16.114.26101123
- Microsoft 365 Apps for Enterprise: Unbekannt. Siehe https://aka.ms/OfficeSecurityReleases und auf MSRC überprüfen.
Umgehung
Unbekannt. In den geprüften Quellen wurde kein vom Hersteller veröffentlichter Workaround gefunden. Übergangsmassnahmen (nicht vom Hersteller): Geschützte Ansicht aktiviert lassen, unerwartete Word-Anhänge am Mail-Gateway blockieren oder in Quarantäne verschieben und Makros sowie externe Inhalte einschränken.
Ausnutzung
- Nicht bekanntermassen in freier Wildbahn ausgenutzt.
- CISA SSVC (Vulnrichment): Ausnutzung none, automatisierbar no.
- In den neuesten gefundenen Einträgen nicht im CISA KEV aufgeführt.
- EPSS-Wert: unbekannt.
- Öffentlicher Proof of Concept: keiner bekannt.
Unsere Empfehlung
- Das MSRC-Advisory lesen und den Fix-Build für jeden Update-Kanal bestätigen.
- Das Microsoft-365- bzw. Office-Update auf allen Endgeräten mit Word ausrollen, wobei E-Mail-exponierte Benutzer sowie Mitarbeitende aus Finanz und Personal priorisiert werden.
- Sicherstellen, dass die Geschützte Ansicht und die Makro-Einschränkungen aktiv sind, und die Anhangsfilterung verschärfen.
- CISA KEV und Exploit-Quellen während zwei bis vier Wochen wöchentlich erneut prüfen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-108431 msrc.microsoft.com
- OpenCVE: CVE-2026-108431 app.opencve.io
- OffSeq Radar: CVE-2026-108431 radar.offseq.com
- VulDB: CVE-2026-108431 vuldb.com
- GitHub: CVE-2026-108431 status notes (KEV, EPSS) github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 16:26.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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