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Microsoft Office Word: Remote Code Execution durch heap-basierten Pufferüberlauf

CVE-2026-108429Hoch 8.8

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Zusammenfassung

Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Word erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus der Ferne, Code auszuführen. Die Ausnutzung erfordert eine Benutzerinteraktion (UI:R), am wahrscheinlichsten durch das Öffnen eines präparierten Word-Dokuments aus einer E-Mail oder einem Download. Der CVSS-Vektor bewertet die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit als hoch. CISA SSVC führt die Ausnutzung als keine, und in den geprüften Quellen wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.

Betroffen

  • Microsoft 365 Apps for Enterprise: ab 16.0.1 betroffen; der korrigierte Build ist aus den geprüften Quellen unbekannt (siehe MSRC-Advisory)
  • Microsoft Office LTSC 2021: 16.0.1 bis vor 16.0.14334.20974 (gemäss Aggregatoren; auf MSRC prüfen)
  • Microsoft Office LTSC 2024: 16.0.0 bis vor 16.0.17932.21056 (gemäss Aggregatoren; auf MSRC prüfen)

Behoben in

  • Microsoft-Office-Sicherheitsupdate für Word, das CVE-2026-108429 behebt (siehe MSRC-Advisory)
  • Microsoft 365 Apps for Enterprise: Unbekannt.
  • Office LTSC 2021: 16.0.14334.20974 oder neuer (gemäss Aggregatoren; prüfen)
  • Office LTSC 2024: 16.0.17932.21056 oder neuer (gemäss Aggregatoren; prüfen)

Umgehung

In den Quellen wurde keine Workaround identifiziert. Das Patchen ist die vom Hersteller genannte Massnahme. Die MSRC-Seite auf allfällige aufgeführte Gegenmassnahmen prüfen.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein
  • Nicht in CISA KEV aufgeführt
  • RedPacket Security: keine bekannte Ausnutzung
  • In den geprüften Quellen wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies schliesst einen solchen nicht aus
  • EPSS-Wert: unbekannt

Unsere Empfehlung

  • Das Sicherheitsupdate für Microsoft Office Word prioritär über den Microsoft-365-Apps-Updatekanal, WSUS oder Intune ausrollen.
  • Die installierte Version auf jedem Endgerät gegen die MSRC-Tabelle prüfen, einschliesslich des Eintrags für Microsoft 365 Apps.
  • Das Öffnen von Dokumenten aus unbekannten Quellen einschränken oder isolieren und Benutzer vor unerwarteten Anhängen warnen.
  • Auf verdächtige Aktivitäten des Word-Prozesses und nachfolgende Schadsoftware überwachen. Da keine Ausnutzung bekannt ist, sollten die üblichen Patch-Fristen genügen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Microsoft Office Word
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Microsoft Office

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 16:25.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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