Langflow OSS: Code-Injection ermöglicht Remote Code Execution
Zusammenfassung
IBM Langflow OSS in den Versionen 1.0.0 bis 1.12.4 enthält eine Code-Injection-Schwachstelle (CWE-94), mit der ein entfernter Angreifer mit einem gültigen Konto mit niedrigen Berechtigungen beliebigen Code auf dem Server ausführen kann. Es ist keine Benutzerinteraktion nötig. Der Code läuft im Langflow-Prozess, wodurch Workflow-Daten, Zugangsdaten und angebundene Model-, Datenbank- oder Tool-Dienste offengelegt werden können. Die Quellen nennen je nach Bewertung des Scope einen CVSS-Wert von 8.8 oder 9.9.
Betroffen
- IBM Langflow OSS 1.0.0 bis 1.12.4
Behoben in
- Upgrade auf Langflow OSS 1.12.5 (IBM-Bulletin 7293016)
Umgehung
- Keine CVE-spezifische Workaround-Massnahme dokumentiert.
- Für MCP-stdio-Bereitstellungen empfiehlt IBM, LANGFLOW_MCP_SERVER_INTERPRETER_HARDENING=true und LANGFLOW_CUSTOM_COMPONENT_ADMIN_ONLY=true zu setzen und Langflow anschliessend neu zu starten. Dies ersetzt das Upgrade nicht.
- Ausführung von öffentlichen Custom Components deaktiviert lassen (Standardeinstellung).
Ausnutzung
- Nicht bekannt, dass die Schwachstelle ausgenutzt wird; zum Zeitpunkt der Recherche nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
- Die Verfügbarkeit eines öffentlichen Proof-of-Concept ist unbekannt.
- EPSS: 0.82 % (Perzentil 57).
Unsere Empfehlung
- Alle Langflow-OSS-Instanzen inventarisieren, einschliesslich Test- und Entwicklungssystemen.
- Auf 1.12.5 oder neuer aktualisieren und die Workflows testen.
- Falls MCP stdio verwendet wird, die IBM-Konfigurationsmassnahmen anwenden.
- Zugriff auf Langflow einschränken (VPN oder Allow-List) sowie Konten und Logs prüfen.
- API-Schlüssel und Zugangsdaten rotieren, die vom Langflow-Host erreichbar sind.
Öffentliche Exploits
Links zu fremden Seiten, von uns nicht geprüft – Exploit-Code kann Schadsoftware enthalten. Nur in isolierten Testumgebungen verwenden.
- Proof of Concept auf GitHub (1 Repositories)
rmhowe425/POC-CVE-2026-107329
Quellen der Recherche
- IBM Security Bulletin 7293016 www.ibm.com
- Strix: CVE-2026-107329 www.strix.ai
- ThreatIntel: CVE-2026-107329 cve.threatint.com
- RedPacket Security: CVE-2026-107329 www.redpacketsecurity.com
- OffSeq Radar: CVE-2026-107329 radar.offseq.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 09:15.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
