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IBM Db2: Rechteerweiterung durch unzureichende Rechteverwaltung

CVE-2026-105464Hoch 8.8

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Zusammenfassung

IBM Db2 for Linux, UNIX and Windows (einschliesslich DB2 Connect Server) in den Versionen 11.5.0 bis 11.5.9 und 12.1.0 bis 12.1.5 enthält eine Schwachstelle in der Rechteverwaltung (CWE-269). Gemäss IBM kann ein lokaler Angreifer, der bereits über die DBADM-Berechtigung verfügt, erhöhte Rechte erlangen. Der NVD-Eintrag befindet sich noch in der Analyse; der CVSS-Wert 8.8 stammt von IBM als CNA. Der Angriff setzt lokalen Zugriff und eine hohe Datenbankberechtigung voraus, daher besteht das Hauptrisiko in einem kompromittierten oder böswilligen DBA-Konto oder in der Verkettung mit einer anderen Schwachstelle.

Betroffen

  • IBM Db2 11.5.0 bis 11.5.9 (Server, alle Plattformen)
  • IBM Db2 12.1.0 bis 12.1.5 (Server, alle Plattformen)

Behoben in

  • V11.5.9: Security Update #94236 oder neuer (Interim-Fix über Fix Central, APAR DT501218)
  • V12.1.4: Security Update #94722 oder neuer (APAR DT501218)
  • V12.1.5: Security Update #94858 oder neuer (gemäss IBM-Bulletin)
  • Die Security Updates können auf jede betroffene Stufe des jeweiligen Release angewendet werden. Ältere Fix Packs sind von IBM nicht aufgeführt; falls nötig zuerst auf das neueste Modpack aktualisieren.

Umgehung

  • Unbekannt. IBM nennt im Bulletin keine Workarounds oder Massnahmen.
  • Zwischenmassnahme (eigene Einschätzung): DBADM-Mitgliedschaften auf die notwendigen Konten beschränken und bestehende Zuweisungen überprüfen.

Ausnutzung

  • Kein öffentlich bekannter Exploit oder Proof-of-Concept; IBM hat keine Exploit-Details veröffentlicht.
  • Nicht als aktiv ausgenutzt gelistet (CISA-KEV-Katalog nicht direkt geprüft).
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
  • EPSS 0.00093 (niedrig), gemäss Aggregator vulners.com.

Unsere Empfehlung

  • Alle Db2-Server der Versionen 11.5.x und 12.1.x und deren Fix-Pack-Stände erfassen.
  • Das passende IBM Security Update einspielen oder auf das neueste Modpack aktualisieren.
  • DBADM-Mitgliedschaften prüfen und reduzieren; Rechteänderungen und administrative Aktivitäten überwachen.
  • Den Patch zusammen mit CVE-2026-105465 (db2ssh/db2locssh) und CVE-2026-78404 (db2pd) einspielen.
  • Sicherstellen, dass der Db2-DRDA-Port nicht aus dem Internet erreichbar ist, und CVE-2026-10109 (Remote Code Execution vor Authentifizierung über DRDA) prioritär prüfen.
  • Die Zuordnung der Fixes vor dem Rollout am aktuellen IBM-Bulletin verifizieren.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 20:24.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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